Auch für das Jahr 2018 gilt: Fürchte dich nicht!

Die Missionsreisen des Apostels Paulus waren sehr kräftezehrend. In Philippi wurde er brutal geschlagen und ins Gefängnis geworfen. Aus Thessalonich musste er in der Nacht vor einer aufgebrachten Menschenmenge fliehen. In Beröa wiegelten die Feinde des Evangeliums Teile der Bevölkerung gegen ihn auf. Und wieder musste er die Stadt verlassen. In Athen wurde er zwar nicht körperlich angegriffen, aber in seinem Inneren. Als er nämlich die vielen Götzen in der Stadt sah, ergrimmte sein Geist. Die Rede, die er dann auf dem Areopag hielt, erzeugte bei seinen Zuhörern Spott und Hohn.
Und dann kam Paulus nach Korinth. Die Anstrengungen der Missionsreise mit allen physischen und geistlichen Angriffen waren nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Wie er sich damals fühlte, drückte er später in einem Brief an die Korinther so aus: „Ich war in Schwachheit und mit viel Furcht und Zittern bei euch“ (1. Korinther 2,3).
So kann es auch uns heute im Dienst für das Evangelium gehen. Wir verkündigen Jesus Christus als den Gekreuzigten und werden dafür geschmäht, verlacht und verspottet. Vielleicht erlebst du das in deiner eigenen Familie oder auf dem Arbeitsplatz. Auch im Gemeindeleben sind Rückschläge nicht selten, und manchmal sind wir entmutigt.

Fürchte dich nicht
Aber unser Herr hatte seinen Diener Paulus nicht vergessen. In einer Nachtvision sprach Er zu ihm: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!“ (Apostelgeschichte 18,9).
Dieses „Fürchte dich nicht“ gilt nicht nur dem großen Apostel, sondern jedem Kind Gottes. Denn diesen Zuspruch finden wir oft in der Bibel. Zu Abraham sagte der Herr: „Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn!“ (1. Mose 15,1).
Als Hagar mit ihrem Sohn in die Wüste getrieben worden war und sie keine Hoffnung mehr für ihr Leben hatte, sagte der Herr ebenfalls zu ihr: „Fürchte dich nicht!“ (1. Mose 21,17). Und als Josua der Nachfolger von Mose werden sollte und er aufgrund der großen Aufgabe und Verantwortung zitterte, sprach Gott zu ihm: „Fürchte dich nicht und erschrick nicht!“ (5. Mose 31,8). Auch als die Jünger in Seenot waren, kam der Herr Jesus zu ihnen über das Wasser und sagte: „Fürchtet euch nicht“ (Matthäus 14,27). Und am Ostermorgen hörten die Frauen am leeren Grab Jesu die Worte des Engels: „Fürchtet euch nicht!“ (Matthäus 28,5). Zu Beginn dieses neuen Jahres ruft der Herr auch dir ganz persönlich diese Mut machenden Worte zu. Denn Er kennt dich und deine Sorgen und will dich gerne trösten, so wie Er es mit dem niedergeschlagenen und erschöpften Paulus in Korinth tat.

1. Denn ich bin mit dir!
Aber warum sollte Paulus sich nicht fürchten? Der Herr nannte ihm drei Gründe. Zuerst sagte Er: „Fürchte dich nicht, … denn ich bin mit dir“ (Apostelgeschichte 18,10). Was gibt es für einen größeren Zuspruch als die Zusage, dass der Herr selbst mit uns ist! So hat Er es uns ja auch verheißen, als Er sagte: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage!“ (Matthäus 28,20). Wenn der Herr mit uns ist, dann ist Er nicht fern, sondern uns ganz nahe. Er sagt: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein“ (Jesaja 43,1-2).

2. Niemand soll dir schaden
Und weiter sagte der Herr zu Paulus: „Fürchte dich nicht, … niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden“ (Apostelgeschichte 18,10). Das erinnert mich an Schulkinder, die sich oft einen großen Bruder wünschen. Durch ihn fühlen sie sich vor bösen Kameraden sicher, weil sie ja einen starken Jungen zur Hilfe rufen können. Wenn dieser dann kommt, ermahnt er die Angreifer, dass sie sich unterstehen sollen, seinem Geschwisterkind zu schaden. Als Kinder Gottes haben wir weit mehr als einen irdischen „großen Bruder“ – nämlich den ewigen und allmächtigen Vater im Himmel. Auf Ihn dürfen wir uns berufen, denn Er sagt: „Niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden!“ Er ist unser Schutz und unsere Hilfe, darum brauchen wir uns nicht zu fürchten!

3. Ein großes Volk in dieser Stadt!
Aber diese beiden wunderbaren Zusprüche sind noch nicht alles. Unser Herr legte zur Ermutigung für Seinen Diener Paulus noch eine Zusage obendrauf: „Fürchte dich nicht, … denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt!“ (V. 10). Das muss dem Apostel gutgetan haben. Im Moment war von dem großen Volk in Korinth ja noch nicht viel zu sehen. Als er dort ankam, gab es so gut wie keine Christen. Doch nach und nach bekehrten sich Menschen, und es sollten immer und immer mehr werden. Sollte dies geschehen, weil Paulus so clever evangelisierte oder so eloquent predigte? Nein, es sollte geschehen, weil Gott selbst sich in Korinth Menschen zur Rettung erwählt hatte. Für den Herrn war das große Volk Gottes in Korinth schon beschlossene Sache, denn Er sagte: „Ich habe ein großes Volk in dieser Stadt!“ Deswegen konnte Paulus voller Zuversicht den Dienst am Evangelium fortsetzen, denn der Herr hatte bereits dort Menschen das ewige Leben verordnet (Apostelgeschichte 13,48).
An dieser Zusage Gottes wollen wir im neuen Jahr festhalten. Wir brauchen uns nicht zu fürchten, denn der Herr ist mit uns, Er ist unser Schutz, und Er hat ein großes Volk in den Städten und Ländern dieser Welt – und gewiss auch in deiner Familie. Deswegen setzen wir voller Zuversicht und Vertrauen die Arbeit fort und wollen reden und nicht schweigen.

Christian Wegert

 

Dieser Artikel ist in der Jannuar Ausgabe 2018 der Taube (kann <hier> kostenlos bestellt werden), dem monatlichen Nachrichtenblatt der Arche, erschienen.

 

Das Arche Pastoren Kolleg 2018

Das Arche Pastoren Kolleg ist eine Einrichtung, die junge Männer auf einen pastoralen Dienst vorbereiten und Pastoren in ihrer Arbeit stärken möchte. Dadurch wollen wir unser Anliegen fördern, Evangeliumszentrierte Gemeinden zu gründen und bestehende zu unterstützen.

Die Vorlesungsmodule sind biblisch und theologisch fundiert. Ziel ist es, Pastoren auszubilden, die das Evangelium von unserem Herrn Jesus Christus leben und lehren.
Begleitend werden Treffen für die Ehefrauen angeboten, bei denen sie ermutigt und gestärkt werden sollen, ihre Rolle als Gehilfin ihres Ehemannes mit Freude zu leben.
Die Studenten sind Männer, die einen Ruf Gottes auf ihrem Leben verspüren. Dieser innere Ruf soll während des Studiums evaluiert und durch das Zeugnis der Leiterschaft bestätigt werden. Alle Studenten stimmen dem Glaubensbekenntnis der Arche zu (vgl.www.arche-gemeinde.de) und wissen sich den Lehren des Gnadenevangeliums tief verbunden.
Männer, die bereits Älteste und Pastoren sind, sowie solche, die ein inneres Drängen zum vollzeitlichen Dienst verspüren, laden wir herzlich ein, sich bei uns zu melden. Gerne sprechen wir mit Euch, ob das Arche Pastoren Kolleg der Weg Gottes für Euer Leben sein könnte.

Ansprechpartner: Markus Kniesel
pastorenkolleg@arche-gemeinde.de

Vorlesungsmodule 2018

Altes Testament – Teil 3, Psalmen und Sprüche
26.–29. Januar
mit Pastor Dr. Iain Duguid,
Prof. am Westminster Theolog. Seminar

Systematische Theologie – Teil 4
18.–21. Mai
mit Pastor Jeff Purswell,
Pastors College Sovereign Grace Churches

Abschluss für die Absolventen des ersten Studiendurchgang
mit Urkundenverleihung

Start eines neuen Studiendurchgangs

Systematische Theologie – Teil 1
16.–19. November
mit Pastor Markus Kniesel,
Arche Gemeinde 

Das gereinigte Licht

Eine weihnachtliche Andacht von Pastor Wolfgang Wegert.

Der Bauernsohn, Prediger und Erwecker Norwegens Hans Nielsen Hauge verbrachte wegen seines Glaubens viele Jahre im Gefängnis, so auch Weihnachten im Jahr 1805. Er saß in seiner Zelle auf der harten Pritsche, das Gesicht in seinen Händen vergraben. In seiner Seele tobte ein heißer Kampf. Nicht einmal zu Weihnachten durfte er Besuch empfangen. Sollte er den Rest seines Lebens in dunkler Isolationshaft verbringen und nie wieder die Gesichter seiner Lieben sehen? Er war nahe dran, mit Gott zu hadern, und weinte sehr.

Jesus, meine Zuversicht

Aber mitten in seine Depression hinein ertönten aus der Ferne plötzlich die Heiligabend-Glocken – wie ein Gruß aus dem Himmel. Das packte ihn so sehr, dass er anbetend auf seine Knie niedersank und eine tiefe Freude vom Herrn über ihn kam. Danach stand er auf und stimmte voll inneren Glücks das bekannte Lied an: „Jesus, meine Zuversicht und mein Heiland, ist im Leben … sollt ich nicht darum mich zufriedengeben, was die lange Todesnacht mir auch für Gedanken macht? … Seid getrost und hocherfreut, Jesus trägt euch, Seine Glieder. Gebt nicht statt der Traurigkeit: Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder!“

Wenn Hauge dieses Lied in seiner Zelle nicht laut gesungen hätte, hätte er nie mitbekommen, dass draußen am Zaun zwei seiner geliebten Brüder standen. Samson Traae und Ole Rörsveen waren von weit her zu Fuß gekommen, um ihn zu besuchen. Aber trotz Bitten und Betteln hatte man auch sie nicht zu Hauge gelassen. Und so standen sie enttäuscht und deprimiert am Gefängniszaun und rätselten, hinter welchem Gitterfenster ihr Freund wohl einsitzen würde. Und da auf einmal hörten sie das Lied der Zuversicht von oben aus einer der Zellen. Sie erkannten sofort, dass es Hauge war, der da sang. Atemlos lauschten sie dem Lied bis zu Ende. Und als es verstummt war, erhoben sie ihre Stimmen und sangen dasselbe Lied „Jesus, meine Zuversicht“ von Herzen zurück. Der gefangene Erweckungsprediger horchte auf. Waren das nicht die Stimmen seiner Glaubensbrüder? Er trat an das Gitterfenster. Die Brüder unten sahen ihn und weinten vor Freude. Und doch wollte es sie sehr schmerzen, dass sie kein persönliches Wort von ihm hören konnten, keine Botschaft für die Gemeinden.

Das gereinigte Talglicht

Aber da sahen sie plötzlich am Fenster den schwach brennenden Docht eines Talglichtes, das Hans Nielsen Hauge hochhielt. Lautete etwa seine Botschaft, dass das Licht über Dunkelheit, Verfolgung und Gefängnis siegen wird? Während sie darüber noch nachdachten, verschwand das kleine Lichtlein und tauchte nach einer Weile überraschend wieder auf. Hauge hatte jetzt in der anderen Hand eine Lichtschere und putzte das Lichtlein, woraufhin sich eine feste Flamme erhob, die sehr hell leuchtete. Während Hauge sie hochhielt, sang er das Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“. Nachdem die letzte Strophe verklungen war, nahm er auch die Lampe wieder runter. Samson Traae und Ole Rörsveen blieben noch lange aufgewühlt und nachdenklich am Zaun stehen, ehe sie wieder aufbrachen und von Trondheim aus den langen Weg bis nach Bergen zurückgingen.

Sie hatten Hauge nicht persönlich treffen können, seine Botschaft aber hatten die beiden Brüder verstanden: Es gilt, das Licht des Evangeliums rein und hell zu erhalten, damit es der Welt leuchten kann. Dazu ist eine reine Gemeinde nötig – eine, die Licht und nicht Zwielicht ist. Auch jeder persönlich soll Licht der Welt sein (Matthäus 5,14-16). Aber das können wir nicht ohne eine Behandlung durch die Dochtschere. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Kerzen gewöhnlich aus tierischem Fett (Talg) gefertigt und rußten und tropften umso stärker, je länger der nicht brennbare Docht wurde. Deshalb musste dieser regelmäßig gekürzt werden, was in großen Räumen mit vielen Kerzen eine konstante Arbeit erforderte. So ist auch an uns eine konstante Arbeit nötig. Unser alter Mensch, der stinkende Docht, muss ständig gekürzt werden. Sonst rußen wir und verpesten mehr die Luft, als dass wir leuchten. Darum sagt die Schrift: „Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!“ (2. Korinther 7,1).

Aber die Botschaft des Hans Nielsen Hauge war nicht nur die, dass wir uns durch ein tägliches „Ablegen“ unseres alten Menschen reinigen sollen, sondern auch die, dass das ebenso durch Not und Trübsal geschieht. Kummer und Leiden sind eine enorm gute „Lichtschere“. Sie beschneiden unser immer noch so böses Herz auf effektive Weise. So bedenkt, dass unsere Bedrängnisse nie umsonst sind. Der Herr benutzt sie dazu, uns zu reinigen und zu heiligen, damit wir immer wieder neu leuchten und zu Seiner Ehre hell erstrahlen – auch an Weihnachten. Das schenke uns der eingeborene Sohn vom Vater.

Das Wunder von Weihnachten – Ein Musical des Arche-Chores

Was verbinden wir mit Weihnachten? Geschmückte Tannenbäume, gutes Essen, viele Geschenke, Familienfeste und Feiern und vielleicht denkt man auch an das Christkind. Nur viele wissen gar nicht mehr, wer damit eigentlich gemeint ist und was genau wir an Weihnachten so ausgiebig feiern.
In der großen Arche Halle in Hamburg Stellingen geben über 50 Musiker, Sänger und Darsteller die Antwort. Sie präsentieren die Geschichte von Weihnachten als hoch dramatisches und gleichzeitig fröhliches und besinnliches Musical. Das Wunder von Weihnachten nimmt die Zuschauer direkt mit hinein in das größte Ereignis der Weltgeschichte, welches bis heute unseren Kalender bestimmt – die Geburt Christi. Das Drehbuch ist im Grunde die Bibel, die uns berichtet, dass der Sohn Gottes als das Licht in eine dunkle Welt kam, um Menschen den Weg zum Himmel zu weisen. Gott wurde Mensch! Doch er wurde abgelehnt, man hatte keinen Platz für ihn. Der damalige Machthaber in Jerusalem suchte ihn sogar aus dem Weg zu räumen und scheute dabei auch nicht vor einem Massenmord an kleinen Kindern. Die himmlische Mission konnte aber niemand aufhalten. Die bekannten Worte des Engels, anlässlich der Geburt des versprochenen Retters, lauten: „Friede auf Erden, den Menschen Seines Wohlgefallens!“. Diese beste Nachricht der Welt gilt natürlich auch für unsere unruhige Zeit voller Krisen und Ängste.
„Neben dem ganzen Trubel und Kommerz um Weihnachten hat man auch heute keinen Platz für das Kind in der Krippe. Den, der echten Frieden bringt, hat man vergessen, dabei sehnt man sich doch so sehr nach Frieden in der Welt, der in unseren Herzen beginnt“, so die Musikleiterin der Arche, Norma Huck. Sie möchte mit den Choristen und Musikern, die bereits über verschiedene TV-Produktionen bekannt geworden sind, auf die wahre Bedeutung von Weihnachten hinweisen, dass Jesus Christus als der Retter in diese Welt gekommen ist. Er kam für verlorene Menschen, die keine Hoffnung mehr haben. Der Sohn Gottes starb stellvertretend für die uns belastende Schuld an einem Kreuz, damit wir durch den Glauben an seine Erlösungstat mit Gott versöhnt werden und das ewige Leben haben. Insofern treffen in diesem Musical sogar Weihnachten und Ostern zusammen, was bekanntlich ein Ausdruck größter Freude ist. 
Das Musical „Das Wunder von Weihnachten“ findet statt am

Sonntag, den 17.12. um 17:00 Uhr

in der Evangelisch-reformierten Freikirche Arche, im Doerriesweg 7, in 22525 Hamburg-Stellingen. Der Eintritt ist frei!

Weitere besondere Veranstaltungen in der Arche:
Adventsgottesdienste jeden Sonntag um 10:00 Uhr
Heiligabendgottesdienst am 24.12. um 16:00 Uhr
Weihnachtsgottesdienst am 25.12. um 10:00 Uhr

Kinderherbstfest 2017 in der Arche

Kunterbunt und lebhaft ging es beim diesjährigen Kinderherbstfest in der Arche Gemeinde zu.

Dank des Feiertages zum 500. Jubiläum der Reformation konnte diesmal über einen Zeitraum von vier Stunden gespielt, gebastelt, geschminkt, sich verkleidet, gelacht und genascht werden.

So gab es die Möglichkeit bei einer Luther Rallye quer durch die Arche, mehr zu Martin Luther und der Reformation zu erfahren oder im Bastelraum u.a. einen Luthermagneten zu basteln. Man konnte sein Geschick erproben bei Arturo dem Hütchenspieler oder beim Eichhörnchen füttern, konnte seine Geschmackssinne testen im Raum der Sinne oder Enten bzw. Äpfel angeln.

Energie loswerden konnte man beim Fussball und sich kreativ verändern lassen war möglich beim Gesichter schminken, am Verkleidestand oder beim Zöpfe flechten.

Auch für die Kleinen gab es einige Angebote, wie im Sand nach Gegenständen suchen oder kneten. Wohin man sah, gab es fröhliche Gesichter und die Tüten füllten sich schnell mit Naschkram und Gebasteltem.

An den über 30 verschiedenen Stationen herrschte ununterbrochen ein reges Treiben und zum Abschluss waren die mehr als 200 Kinder mit ihren Eltern eingeladen, Gott mit Liedern zu loben und eine kurze Geschichte aus dem Leben Martin Luthers zu hören. Nach einem biblischen Impuls und Gebet gab es noch die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu essen.

Es war ein rundum gelungenes Fest und sicher werden die Kinder sich noch lange an die vielen verschiedenen Eindrücke erinnern.

Seminare auf der Ecksteinkonferenz

Die Gemeinde soll für die Wahrheit Gottes einstehen (1. Tim. 3,15). Wie dies in den verschiedenen Arbeitsbereichen einer Ortsgemeinde und im Leben eines jeden Christen praktisch aussehen kann, ist Thema der Seminare auf der Ecksteinkonferenz 2017.

Andy Mertin spricht über „Jugendarbeit in der Gemeinde“, Markus Kniesel über „Für- und Seelsorge in Kleingruppen“. Björn Gödderz widmet sich dem Thema „Die Gemeinde und ihre Familien “ und Frank Huck „Die Gemeinde und Mission“. Bob Kauflin spricht über „Lobpreis und seine pastorale Verantwortung“, sowie zum Thema „Gemeinsam Gott anbeten“. Zwei Seminare werden speziell für Frauen angeboten. Stephanie Gödderz spricht zum Thema „Ob Mann oder Frau ist nicht egal“ und Verena Greta Wegert bietet aufbauend dazu einen Workshop für Frauen an. Herzlich willkommen!

Die Ecksteinkonferenz 2017 findet vom 26. bis 29. Oktober in der Arche Gemeinde statt. Weitere Informationen und Registrierung auf der Webseite der Konferenz.

 

Wolfgang Wegert in Köln

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Evangelium für unser Land“ spricht Pastor Wolfgang Wegert am Dienstag, den 03.10.2017 in Köln. Eine Gruppe von Sängern und Musikern aus der Arche wird mit dabei sein. Es besteht auch die Möglichkeit sich am Arche Stand über die Gemeinde- und Missionsarbeit zu informieren. Wir freuen uns auf viele Missionsfreunde und Fernsehzuschauer. Bringt gerne auch Freunde, Nachbarn und Bekannte mit. Jeder ist herzlich willkommen!

Der Gottesdienst beginnt
am Dienstag, 03.10. um 15:00 Uhr in der

Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Köln-West
Lichtstr. 43i
50825 Köln

Mit Kindern auf der Ecksteinkonferenz

Auf der Ecksteinkonferenz 2017 gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Programm speziell für Kinder. Alle Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren sind dazu herzlich willkommen! Wir bitten Eltern, die von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, ihre Kinder unter www.ecksteinkonferenz.de anzumelden. Wir freuen uns auf Euch!

Die Ecksteinkonferenz 2017 findet vom 26. bis 29. Oktober in der Arche Gemeinde statt. Weitere Informationen auf der Webseite der Konferenz.

Bob Kauflin auf der Ecksteinkonferenz

Bob Kauflin ist einer der Hauptsprecher auf der Ecksteinkonferenz 2017. Er ist Leiter von Sovereign Grace Music, die seit mehr als 30 Jahren Chorusse veröffentlichen, die Jesus Christus in den Mittelpunkt stellen. Ein besonderes Anliegen von Sovereign Grace Music ist es, Ortsgemeinden in der Musik- und Lobpreisarbeit zu unterstützen. Bob wendet sich in seiner Arbeit besonders an Lobpreisleiter und alle, die sich mit Anbetung und Musik befassen. Viele Chorusse sind auch auf Deutsch verfügbar und von der Arche Gemeinde teilweise auf den CD-Produktionen „Sprich, o Herr„,  „Vor Beginn der Welt geliebt“ und „Starker, starker Retter“ veröffentlicht.
Wir freuen uns auf Bob Kauflin, der auf der Konferenz nicht nur Musiker sondern jeden Christen ermutigen wird, ein Leben der Anbetung zu führen.

Die Ecksteinkonferenz 2017 findet vom 26.-29.10.2017 in der Arche Gemeinde statt. Weitere Informationen auf der Webseite der Konferenz.

Mutter-Tochter-Nachmittag in der Arche

Am vergangen Samstag waren Mütter mit ihren Töchtern im Alter von 8 bis 12 Jahren ins Arche-Café eingeladen, um ihre Beziehung zu vertiefen. Der Nachmittag fand im Rahmen der Arche Frauenarbeit statt und stand unter dem Motto von Psalm 144,12b: “… unsere Töchter seien wie Säulen, geschnitzt für Paläste“.
Durch viel Austausch und einige Bastelangebote kamen Mütter und Töchter ins Gespräch. An verschiedenen Stationen wurde zu zweit gebastelt, gespielt oder vorgegebene Fragen bearbeitet. So richteten beispielsweise die Töchter an ihre Mütter folgende Frage: „Erzähle mir von einer Zeit in deinem Leben, in der du Gott wirklich vertrauen musstest. Was war das Ergebnis?“ Die Töchter hingegen antworteten im persönlichen Gespräch unter anderem auf die Fragen: „Welche Qualitäten sollte der Mann haben, den einmal heiraten wirst? Was sollte ihn auszeichnen? Was für eine Ehefrau möchtest du später sein?“ Fragen, die nicht früh genug gestellt und beantwortet werden können, denn wir leben in einer Welt, die unsere Kinder mit ganz anderen Maßstäben prägt, als es das Wort Gottes vorgibt. Wir als Mütter haben einen individuellen Auftrag mit Gottes Hilfe unsere Töchter zu „Säulen zu schnitzen“. Wir glauben, dass jede Mutter und jede Tochter speziell von Gott füreinander bestimmt sind und so zusammengestellt wurden, dass sie Ihm Ehre bringen können.
Dieser Nachmittag sollte Mütter zu ermutigen, ihre Töchter im Gebet und in Wort und Tat in die Pubertät zu begleiten. Andersherum sollten Töchter bestärkt werden, ihre Mütter als erste Ansprechpartnerin für alle Lebensfragen zu sehen und von ihrer Weisheit zu profitieren. Die selbstgebastelte „Talk-Box“ (eine Schachtel, in welcher Botschaften für die Mutter/Tochter hinterlegt werden können) soll der weiteren Kommunikation zu Hause dienen. Eine Tochter sagte: „Das ist ja viel besser als E-Mail oder WhatsApp!“
Zum Abschuss wurden die selbst verzierten Muffins gegessen und ein Segensgebet gesprochen. Wir gingen in dem Wissen auseinander, dass Jesus Christus unsere einzige Hilfe ist und wir von ihm allein abhängig sind…sowohl Mütter, als auch Töchter.
Soli Deo Gloria!