Archiv für den Autor: Christian Wegert

Eckstein-Konferenz 2017 – Anmeldungen ab sofort möglich

Gott hat bestimmt, dass die Gemeinde wie ein Pfeiler und Bollwerk für die Wahrheit einstehen soll (1.Timotheus 3,15). Diese Wahrheit ist Jesus Christus und Sein Evangelium, weshalb Er sagt: „Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge.“ (Johannes 18,37)

Wie aber kann die Gemeinde in Zeiten der Beliebigkeit die Wahrheit Gottes wie ein Pfeiler stützen und wie ein Bollwerk verteidigen? Welche Kennzeichen muss sie haben, um diesem Auftrag gerecht zu werden? Und wie kann das persönliche Leben eines Christen eine tragende und bewahrende Funktion für das Evangelium haben? Dies ist Thema der internationalen Arche Eckstein Konferenz 2017 vom 26.-29. Oktober 2017 in Hamburg.

Sprecher sind C.J. Mahaney, Jeff Purswell und Bob Kauflin (alle USA), sowie das sechsköpfige Pastorenteam der Arche. Herzlich willkommen!

Hier geht es zu der Konferenzseite mit dem Anmeldeformular: www.ecksteinkonferenz.de

„Blicket zu mir, all ihr Enden der Erde“

Ende Februar feierte die Arche zum dritten Mal einen „Internationalen Gottesdienst“. Einige Wochen lang fuhren die Hamburger U- und S-Bahnen mit großen Plakaten durch die Stadt, um zu dieser besonderen Veranstaltung einzuladen. Viele Flyer wurden verteilt und Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen mitgebracht. Es war ein großartiges Fest zur Ehre Gottes, zu dem insgesamt etwa 1100 Menschen aus über 50 Nationen zusammenkamen. Gemeinsam lobten wir Gott im Gesang und hörten Liedbeiträge in verschiedenen Landessprachen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein internationales Buffet, das die Christen der Arche aus aller Herren Länder ehrenamtlich zusammengestellt hatten.
Im Mittelpunkt aber stand die Predigt aus Jesaja 45,22: „Blicket zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst!“. Dieser kurze Satz beinhaltet eine gewaltige Botschaft. Sie ist rettend (so werdet ihr gerettet), sie ist einfach (ein Blick genügt) und sie ist einzigartig (ich bin Gott und keiner sonst). Diese evangelistische Predigt kann hier gehört werden.

Das Arche Pastoren Kolleg – Vorlesungsmodule 2017

Das Pastoren Kolleg der Arche ist eine Einrichtung, die junge Männer auf einen pastoralen Dienst vorbereiten und Pastoren in ihrer Arbeit stärken möchte. Dadurch wollen wir unser Anliegen fördern, evangeliumszentrierte Gemeinden zu gründen und bestehende zu unterstützen.
Die Vorlesungsmodule sind biblisch und theologisch fundiert, wodurch die Studenten in der gesunden Lehre des Wortes Gottes gut gegründet werden. Ziel ist es, Pastoren auszubilden, die das Evangelium von Jesus Christus leben und lehren.
Junge Männer, die einen Ruf für den geistlichen Dienst verspüren, und Pastoren sind herzlich eingeladen, sich unter der e-Mail Adresse pastorenkolleg@arche-gemeinde.de zu melden. Gerne führen wir ein Gespräch über eine erste Teilnahme als Gaststudenten am Arche Pastoren Kolleg.

Vorlesungsmodule 2017

Altes Testament Teil 2
27. – 31. Januar 2017 
mit Pastor Dr. Iain Duguid,
Prof. am Westminster Theolog. Seminar

Persönliches Wachstum
24. – 25. März 2017 mit Pastor Markus Kniesel,
Arche Hamburg

Islam
27. – 28. März 2017 mit Titus Vogt,
Martin Bucer Seminar, Hamburg

Systematische Theologie Teil 4
14. – 18. Juli 2017 
mit Pastor Jeff Purswell,
Pastors College Sovereign Grace Gemeindebewegung

Pastorale Briefe
08.-12. September 2017 
mit Dr. Ray Van Neste,
Prof. Biblische Studien am R.C. Ryan Centre

Hinweis:
Teilnahme nach Rücksprache mit Pastor Markus Kniesel unter
pastorenkolleg@arche-gemeinde.de

Der Flyer kann <hier> heruntergeladen werden

Weihnachten – ein Fest der Gerechtigkeit

Weil die Gerechtigkeit von Gott her im menschlichen Wesen verankert ist, sehnt sich jeder Mensch nach ihr. Trotzdem ist er zu ihr nicht fähig, denn die Welt ist voller Ungerechtigkeit. Was Weihnachten damit zu tun hat, erläutert Pastor Wegert im folgendem Artikel. Dieser ist in der Dezember Ausgabe der Taube (kann hier kostenlos bestellt werden), dem monatlichen Nachrichtenblatt der Arche, erschienen.

Weihnachten – ein Fest der Gerechtigkeit

oder

Wie man Barmherzigkeit falsch verstehen kann

Kürzlich sollen vier junge Männer in Hamburg eine 14-Jährige mehrfach brutal vergewaltigt haben. Sie filmten das Verbrechen mit ihrem Smartphone und warfen das halbnackte Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schließlich irgendwo draußen in eine Ecke. Passanten hörten das Wimmern der Gequälten, deren Leben trotz schwerer Unterkühlung gerade noch gerettet werden konnte. Eine Gefängnisstrafe erhielt nur der 21-Jährige. Die anderen drei bekamen lediglich Jugendstrafen auf Bewährung. Das heißt, von ihnen muss keiner in Haft. Als das Urteil gesprochen war, sollen die Angeklagten gejohlt und Siegeszeichen proklamiert haben. Und der Richter meinte noch, dass das Urteil auch deswegen so milde ausgefallen sei, weil die Täter eine günstige Sozialprognose hätten.

Bemerkenswert ist aber, dass empörte Bürger wegen dieses skandalösen Urteils eine Petition gegen diese Gerichtsentscheidung starteten, die innerhalb kürzester Zeit von rund hunderttausend Menschen unterzeichnet wurde. Warum begehren so viele gegen diese „freiheitlich, demokratisch“ gefällten Schuldsprüche auf? Warum rumort es im Volk, in dessen Namen doch solche huldreichen Urteile gesprochen werden? Und warum wenden sich immer mehr Wähler von den etablierten Parteien ab, die eine solche liberale Gesetzgebung zu verantworten haben?

Hunger nach Gerechtigkeit

Die Menschen haben Hunger nach Gerechtigkeit. Natürlich prangt vor unseren Gerichtsgebäuden immer noch die Justitia mit ihren beiden sich die Waage haltenden Schalen, aber von einem echten und gerechten Ausgleich zwischen Opfer und Täter kann leider nur noch selten gesprochen werden. Immer ist von der notwendigen Resozialisierung, von der Wiedereingliederung der Täter in die Gesellschaft und von der ihnen zustehenden „zweiten Chance“ die Rede. Aber die lebenslang geschädigten Opfer haben meistens keine Chance mehr – wenn sie umgebracht wurden, sowieso nicht. Wo bleibt denn ihre Menschenwürde, die sonst immer angemahnt wird? Ruft jemand dennoch nach einem gerechteren Ausgleich, wird er sofort bezichtigt, eine Rache-Justiz zu wollen. Meistens wird dann auch noch das biblische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ verfälscht und gesagt, dass wir doch wohl nicht ins rachsüchtige Alte Testament zurückkehren wollen. Interessanterweise gelingt es den herrschenden Meinungsmachern trotz ihrer massiven Einflussnahme dennoch nicht, die Gesellschaft zu mehr Verständnis für Gesetzesbrecher zu erziehen.

Das hängt mit der Natur des Menschen zusammen. Obwohl er gefallen ist und seine Ebenbildlichkeit mit dem Schöpfer äußerst entstellt ist, existiert in ihm aber immer noch ein Restbestand des Wesens Gottes. Und dazu gehört auch die Gerechtigkeit. Weil sie von Gott her im menschlichen Wesen verankert ist, sehnt sich jeder Mensch nach ihr. Seine Seele dürstet sogar nach ihr. Und wenn ideologisch verbrämte Politik nicht mehr Gerechtigkeit im Lande walten lässt, statt Strafe nur noch Resozialisierung verordnet und Wiedergutmachung als Rache bezeichnet, geht das Volk instinktiv nicht mit, sondern wählt sich andere Parteien – wie zurzeit in vielen westlichen Teilen der Welt zu sehen. Dabei droht jedoch die ernste Gefahr, dass das Pendel in die entgegengesetzte Richtung ausschlägt. Und in welch eine Katastrophe uns das wiederum führen kann, hat uns die Geschichte gezeigt. Darum lautet das biblische Fazit: Obwohl der Mensch große Sehnsucht nach Gerechtigkeit hat, ist er aber aufgrund seiner Gefallenheit zur ihr nicht fähig.

Zion wird durch Recht erlöst und seine Bekehrten durch Gerechtigkeit

Darum sollten Verkündiger des Evangeliums auch besser nicht Politik betreiben, sondern lieber den Einen verkündigen, der allein die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit stillen kann. Und das ist kein anderer als Jesus Christus. Darum sagt schon das bekannte Wort, das wir gern zu Weihnachten lesen: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; … dass er sein Königreich gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit“ (Jesaja 9,5-6). Es ist also einseitig und falsch, wenn man Weihnachten nur als das „Fest der Liebe“ bezeichnet. Es ist auch das Fest der Gerechtigkeit. Entsprechend heißt es in dem anderen bekannten Adventwort: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin“ (Sacharja 9,9). Die Verheißungen des kommenden Messias betreffen also nicht nur Seine Barmherzigkeit und Gnade, sondern wir lesen auch: „Zion wird durch Recht erlöst werden und seine Bekehrten durch Gerechtigkeit“ (Jesaja 1,27).

Aber wie das denn? Wir haben doch immer gehört, dass wir durch Gnade und Barmherzigkeit erlöst worden sind. Ja, das ist wahr und das bleibt auch wahr. Aber die Barmherzigkeit des Herrn gibt es nie ohne Seine Gerechtigkeit, nie auf Kosten des Rechts. Das zeigt uns das Kreuz von Golgatha auf überwältigende Weise. An ihm sehen wir, dass Gott uns Gesetzesbrechern Seine Güte nicht in der Weise schenkt, dass Er Recht und Gerechtigkeit einfach unter den Teppich kehrt. Uns wird keine einzige Sünde vergeben, ohne dass sie nicht auch bestraft wird. Uns wird keine einzige Schuld erlassen, ohne dass sie nicht auch bezahlt wird. Denn von dem Gott der Bibel heißt es: Du liebst die Gerechtigkeit und hasst die Gesetzlosigkeit“ (Psalm 45,8). Damit ist klar, dass Gott keine einzige Sünde ungestraft lässt – sei sie noch so klein –, sondern Er wird dafür sorgen, dass der kleinste Buchstabe und jedes Tüpfelchen am Gesetz zur Geltung kommt (Matthäus 5,18). Denn: Es ist leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziges Strichlein des Gesetzes falle“ (Lukas 16,17).

Niemand bilde sich ein, dass Gott in dem Sinne großzügig sei, dass Er Sünde nicht mehr Sünde nennt und einfach nur mit dem Schwamm über sie drüberwischt. Manche meinen, dass Er dazu sogar verpflichtet sei, weil das die Menschenliebe gebiete. Solche Leute wollen Gott auffordern, im Namen der Liebe gesetzlos und im Namen der Barmherzigkeit rechtswidrig zu sein. Es ist schon genug, dass wir solche Zustände hier auf Erden haben. Im Königreich Gottes jedenfalls wird es solche Verhältnisse nicht geben. Denn die Grundfesten Seines Thrones sind Recht und Gerechtigkeit (Psalm 89,15).

Jesus – der König der Gerechtigkeit

Wenn das so ist, wie kann Gott uns dann aber dennoch gnädig sein? Wie schon erwähnt, liegt das Geheimnis im Kreuz. Dort erbarmt sich Gott in Jesus Christus über Sünder, verschafft dem Recht aber dennoch seine Gültigkeit. Der Allmächtige bleibt hinter Seiner heiligen Gerechtigkeit nicht einen Millimeter zurück, Er drückt kein Auge zu, sondern Er straft jede Sünde, ohne einen Nachlass zu gewähren. Das Überwältigende ist aber nun, dass dieses gerechte Gericht nicht über uns Schuldige ergeht, sondern über Seinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er hat sich freiwillig dazu bereit erklärt, Gottes gerechtes Gericht stellvertretend für uns zu tragen. Und so nahm Er am Kreuz die volle Wucht des Zornes Gottes auf sich, sodass wir frei ausgehen. „Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten“ (Jesaja 53,5).

Wir halten also dringend noch einmal fest: Wir gehen nicht deshalb frei aus, weil Gott in Sachen Übertretung toleranter geworden wäre, sondern weil Er strikt an Seiner Gerechtigkeit festhaltend die unerlässliche Sühne für unsere Schuld auf Jesus gelegt hat. Es ist Jesus Christus, der alle von Gott geforderte Gerechtigkeit im Leben und im Sterben uns zugut erfüllt hat. Darum nennt Ihn die Bibel auch den „König der Gerechtigkeit“ (Hebräer 7,2). Wir gewinnen ein völlig falsches, heutzutage aber sehr im Trend liegendes Bild von Jesus, wenn Er so dargestellt wird, als ob Er nicht am Gesetz interessiert sei, nicht an Strafe und Gericht, sondern nur am pauschalen Freispruch für alle. Eine solche Verfälschung der Person Christi ehrt nicht Seine Barmherzigkeit und Güte, sondern degradiert Ihn zu einem Anarchisten.

Nein, Jesus ist kein politliberaler Gutmensch, der vor lauter Milde jede Ordnung übergeht, sondern Er ist Einer, der zur Aufrechterhaltung von Gottes Recht und Gerechtigkeit Sein Blut und Leben gegeben hat, der bereit war, für die Ehre und Gültigkeit des Gesetzes Gottes am Kreuz zu sterben, damit wir durch den Glauben an Ihn leben können. In dieser Welt nimmt die Gesetzlosigkeit überhand, die Liebe erkaltet in vielen (Matthäus 24,12) und die Verrohung der Menschen nimmt auf dramatische Weise zu. Aber es gibt Hoffnung. Jesus kommt wieder und „wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden“ (Jeremia 23,5). Ja, „Er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit und den Völkern das Urteil sprechen, wie es recht ist“ (Psalm 9,9). Und dann wird Friede sein für Zeit und Ewigkeit. Maranatha, ja, komme bald, Herr Jesus!

Wolfgang Wegert

Die neue Arche-CD für Kinder ist da!

coverkindercdNach den beiden Lobpreis Produktionen „Vor Beginn der Welt geliebt“ und „Sprich, o Herr“ ist nun erstmals eine Arche-CD für Kinder mit dem Titel „Starker, starker Retter“ erschienen.

Die Lieder beschreiben Gottes Größe und Charakter mit Worten, die Kinder verstehen. Weil sich biblische Wahrheiten kombiniert mit Musik leicht einprägen, handeln die Texte dieser CD von Gottes einzigartigem Wesen. So helfen sie den Kindern, im Alltag für unseren starken Retter  Jesus Christus zu leben.

Die CD kann hier zu einem Sonderpreis von 8,50 Euro (ab 01.01.2017 regulär 10,50 Euro) bestellt werden.

Eckstein 2016 – Alles ist Gnade!

Die meisten Religionen der Erde predigen, dass der Mensch von sich aus alles tun muss, um Gott zu gefallen. Er muss seinem Gott beweisen, dass er den Himmel verdient hat. Aber er kann sein Leben lang nicht sicher sein, ob das auch klappt. Das Evangelium aber ist einmalig und einzigartig. Seine Botschaft lautet: Alles ist Gnade! Auch durch meinen Glauben, meine Buße, meine Bekehrung bin ich nichts, sondern nur durch Gottes Gnade bin, was ich bin.

Wie sich diese zentrale Wahrheit der Heiligen Schrift wohltuend und befreiend auf unser tägliches Leben auswirkt, werden wir auf der ECKSTEIN-Konferenz vom 30.09 bis 02.10.2016 hören.

Herzlich willkommen! Zur Anmeldung.

Die neue Lobpreis CD der Arche

Endlich ist es wieder so weit.
Nach der Produktion „Vor Beginn der Welt geliebt“ ist nun eine neue Lobpreis CD der Arche erschienen.

Cover_CD_Sprich_o_Herr_webDer Titel lautet „Sprich, o Herr“, denn wir möchten die Stimme Gottes ganz bewusst zum bestimmenden Faktor unseres Lebens machen.
Gott spricht auch heute noch. Seine Stimme ist klar in Seinem Wort, der Bibel, hörbar. Wenn wir sie aufschlagen und mit betendem Herzen lesen, dann hören wir Ihn reden.
Die Liedtexte dieser CD basieren deshalb allesamt auf den Wahrheiten der Heiligen Schrift. Sie besingen die Größe, Gnade und Herrlichkeit Gottes in Jesus Christus.

Die CD kann im Onlineshop der Arche [link…] zum aktuellen Sonderpreis von 10,- Euro (gültig bis zum 01.01.2016) erworben werden.

Aktuelles zur ECKSTEIN-Konferenz 2014

Kürzlich bekamen wir die Nachricht, dass Paul David Tripp erkrankt ist. Aufgrund einer schweren Infektion musste er das Krankenhaus aufsuchen. Obwohl die zunächst starken Schmerzen
bereits rückläufig sind, steht er noch stationär unter ärztlicher Beobachtung. Aus diesem Grund kann er leider nicht wie geplant als Redner zur ECKSTEIN-Konferenz kommen. Pastor Tripp drückt sein großes Bedauern aus und lässt alle Teilnehmer ganz herzlich grüßen. Wir beten für baldige Genesung und wünschen ihm von Herzen gute Besserung!

Konferenzsprecher Rick Gamache
Weil Gott alle Dinge zum Besten jedes Seiner Kinder lenkt und leitet (Römer 8, 28), hat Er auch in diesem Fall bereits einen guten Plan. Es ist uns eine große Freude mitteilen zu können, dass Rick Gamache kurzfristig zugesagt hat, auf unserer Konferenz zu sprechen.

Rick Gamache ist leitender Pastor der „Sovereign Grace“-Gemeinde in Bloomington, Minneapolis, USA. Sein Herz schlägt dafür, Menschen zu Jüngern Jesu zu machen, deren größte Freude es ist, das Evangelium von Jesus Christus in die Welt hinauszutragen. Nach seinem Seminarabschluss arbeitete er für „Desiring God“, dem Missionswerk von Pastor John Piper. Im Jahr 2000 wurde er von dort ausgesandt, um eine Gemeinde zu gründen, deren Pastor er bis heute ist. Rick Gamache ist ein begnadigter Prediger, der in seiner lebendigen Art Menschen aufruft, hingegebene Nachfolger Jesu zu werden. Er ist verheiratet mit Delaine und hat zusammen mit ihr fünf Kinder.

Wir freuen uns auf die ECKSTEIN-Konferenz, die am Freitag, den 31.10., um 14:00 Uhr startet. Herzlich willkommen!

Eckstein 2014 – Der Christ und seine Beziehungen

image008In manchen Ehen und Familien findet Kommunikation kaum statt. Und wenn doch, dann ist sie oft ungesund. Worte können aufbauen und ermutigen, aber sie können auch zerstören und niederreißen.

Dabei hat Gott den Worten einen hohen Wert gegeben. Die ersten Worte, die die Menschen jemals hörten, kamen von Ihm selbst. Gleich nach der Erschaffung sprach Er Adam und Eva an. Seine Worte waren weise, verständlich, liebevoll und vollkommen. Und weil sie die ersten waren, die jemals gesprochen wurden, ist Gott von Beginn an die Norm unserer Kommunikation.

Aber die Schönheit und Reinheit der Worte wurde zerstört, denn auch Satan spricht. Auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir: „Aber die Schlange … sprach zu der Frau …“ (1. Mose 3,1). Der Teufel stellte die Autorität Gottes infrage. Die Folgen sind dramatisch und bis heute spürbar. Weil Adam und Eva den Lügenworten der Schlange glaubten, erleben wir bis heute Zerbruch in unseren Beziehungen. Ehepartner streiten, Kinder zanken, Eltern fluchen und Kollegen spotten.

Seit dem Sündenfall tobt ein Krieg der Worte. Wie aber kann die Kommunikation im Sinne Gottes wiederhergestellt werden? Gibt es Hoffnung für zerbrochene Beziehungen?

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Paul David Tripp schreibt in seinem Buch „Krieg der Worte“ (3L Verlag) Folgendes: „Gott verlangt nicht, dass wir seine Norm aus eigener Kraft erreichen. Sondern er sendet seinen Sohn, das Wort Gottes, lässt ihn Fleisch werden und als Mensch leben… Das Wort wurde Fleisch, weil es keinen anderen Weg gibt, das wiederherzustellen, was in uns zerbrochen ist.“

 

Auf der diesjährigen ECKSTEIN-Konferenz vom 31.10. bis 02.11.2014 geht es genau um dieses Thema. Es lautet: „Der Christ und seine Beziehungen – Wie die Kraft des Evangeliums Erneuerung schafft“. Der Pastor, Autor und internationale Konferenzredner Paul David Tripp ist der Hauptsprecher. Wir laden jedermann ein, an dieser Konferenz teilzunehmen. Herzlich willkommen! Weitere Informationen und Anmeldung hier.