Archiv für den Autor: Wolfgang Wegert

Eckstein 2016 – Gott allein bewirkt das Heil

eckstein2016qaMit einem Gottesdienst ging am Sonntag (02.10.) die diesjährige „Ecksteinkonferenz“ der Arche in Hamburg zu Ende, zu der sich insgesamt 1200 Besucher eingefunden hatten. Zum Thema „Allein aus Gnade – das Herz reformierten Glaubens“ sprach neben den Arche Pastoren Christian und Wolfgang Wegert und Andy Mertin auch Dr. Voddie Baucham, Dozent an der theologischen Universität Lusaka, Sambia. Sie betonten, dass die Gnade in ihrer vollen Dimension, wie die Bibel sie uns vorstellt, erst erkannt wird, wenn der Mensch als das gesehen wird, was er wirklich ist, nämlich tot – geistlich tot. eckstein2016voddiebauchamVoddie Baucham lehnte es deshalb ab, das Evangelium als Rettungsring darzustellen, den der Sünder ergreifen müsse. „Wie kann er das, wenn er eine Leiche ist?“, so der Gastsprecher. Seiner Meinung nach hilft auch der Einwand nicht, dass der Mensch intellektuell aber lebe und deshalb nicht wirklich als ganz und gar tot gelten könne. Aber das – so Baucham – weist die Schrift zurück, wenn sie sagt, dass der natürliche Mensch vom Geist Gottes nichts vernimmt – also für geistliche Dinge doch völlig tot.

Pastor Christian Wegert unterstrich die Notwendigkeit des einseitigen Eingreifen Gottes, indem er daran erinnerte, dass die Bibel Christwerden als eine Geburt bezeichnet. Und so wie die natürliche Geburt ohne Erlaubnis des Geborenen einfach geschieht, ereignet sich auch die neue Geburt, ohne sie vorher angenommen zu haben. Aber wenn sie aus Gottes freiem Willen heraus stattgefunden hat, dann will der Neugeborene natürlich leben und glauben.

Dass der Glaube die Folge der Wiedergeburt ist und nicht umgekehrt, zeigte Pastor Andy auf überzeugende Weise. Er entlarvte es als Werkegerechtigkeit, wenn behauptet wird, dass der Glaube des Menschen der Auslöser seiner Wiedergeburt sei. Stattdessen wies Andy auf Gottes Wort hin, das besagt: „ Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren“ (1.Joh 5,1). Niemand hat also lebendigen Glauben, es sei denn, er ist zuvor aus Gott geboren. Demzufolge bewirken nicht Mensch und Gott gemeinsam das Heil, sondern einzig und allein der Herr – also doch „Sola Gratia“

Dieses Evangelium der Bibel erfreute die Besucher sehr, sodass viele bezeugten, durch die Konferenz viel Klarheit und Vertiefung ihres Glaubens gefunden zu haben.

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Evangelium für unser Land

Am 20.11.2013 Buß- und Bettag, in Sachsen noch ein Feiertag, fand in Leipzig ein „Evangelium für unser Land“ Einsatz statt. Im Pavillon der Hoffnung, auf dem Messegelände der Stadt gelegen, versammelten sich rund 250 TV-Zuschauer und Missionsfreunde der Arche. Das kleine Gesangsteam aus Hamburg unter der Leitung von Norma Huck erfreute die Teilnehmer sehr, sodass alle von Herzen in den Lobpreis zur Ehre Gottes mit einstimmten. Nach aktuellen Missionsinformationen aus der Arche, insbesondere dem weltweiten Projekt „Hoffnung für Kinder“, predigte Pastor Wolfgang Wegert über das Gebet des Propheten Jona, das er in tiefster Not aus dem Bauch des Fisches heraus zu Gott betete. Trotz seiner verzweifelten Lage hielt er dennoch an Seinem Gott fest und bezahlte dem Herrn die Gelübde, die er Ihm gemacht hatte. Das ergriff die Zuhörer so sehr, dass auch sie sich dem Herrn Jesus Christus wieder neu weihen wollten, weshalb sehr viele nach vorn kamen, um Gott zu bitten, auch ihr Leben, wie das des Jona, aus Gnade wieder zu Recht zu bringen. Mit Freude und großer Dankbarkeit im Herzen endete das Treffen und jeder trat mit fröhlichem Herzen den Heimweg an. Das Hamburger Team war erst um Mitternacht wieder zu Hause.