Über 50 Nationen feierten einen internationalen Gottesdienst

Arche ChorAuschnittSeit Monaten ist die Flüchtlingskrise beherrschendes Thema in Medien und Gesellschaft und viele Menschen zeigen sich besorgt, was die Zukunft und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft anbelangt. Am Valentinstag feierten in der Arche über 1000 Besucher aus über 50 Nationen einen fröhlichen und farbenfrohen Gottesdienst, um damit ihre Liebe und Verbundenheit zu ihrem Schöpfer und untereinander zum Ausdruck zu bringen. Christen aus aller Welt sind eine große Familie! Verschiedene kreative und musikalische Beiträge in der jeweiligen Landessprache sowie farbenfrohe Trachten sorgten für große Begeisterung.

 

Eritreische Sänger2Insbesondere der Auftritt einer Gruppe junger Flüchtlinge aus Eritrea bewegte die Gemeinde sehr. In einem Lied in ihrer Landessprache tigrinya schilderten sie, dass das erlebte Leid in der Verfolgung und auf der Flucht ihren Glauben und ihr Vertrauen zu Gott niemals zerstören konnte. Stattdessen sangen sie voller Freude, die während des Auftritts auf die Besucher überging, aber auch für manche Tränen der Rührung sorgten.

Blick in die Arche Halle2Die Aussage der inhaltsstarken Lieder und der Predigt von Pastor Christian Wegert war unmissverständlich: In Jesus Christus finden Menschen Versöhnung untereinander und mit Gott. Seine Liebe gilt Menschen aus allen Völkern und Nationen der Erde – unabhängig von der Sprache, Kultur und Hautfarbe. Das einzige Navigationsgerät, das uns Menschen den Weg zum ewigen Leben weist, ist das Evangelium. Durch Jesu Tod und Auferstehung dürfen wir Rettung finden und Gottes Gnade empfangen. Während Jesus am Kreuz stellvertretend für uns, unsere Sünde auf sich nahm, wird uns seine Gerechtigkeit durch den Glauben an ihn zugerechnet. Wer sein Leben Jesus anvertraut, darf sich zur Familie Gottes zählen und tiefe Freude und Frieden bei Ihm finden.

Anschließend wurde in verschiedenen Sprachen für die Situation der Migranten und Flüchtlinge in Deutschland gebetet und gemeinsam gesungen, ehe der Gottesdienst mit dem „Vater unser“, was jeder in seiner Sprache betete, endete.

Essen2Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen in den weitläufigen Gemeinderäumen gab es im Anschluss die Möglichkeit einander besser kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Die Besucher genossen dabei ein vielfältiges Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt. Von Südamerika über Europa und Afrika bis nach Asien gab es eine große Auswahl an unterschiedlichen Gerichten aus den unterschiedlichen Ländern.

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