Jesus kommt wieder!

„Es ist Sonntag Nummer zwei, wo ihr fehlt! Hier in der Halle ist es wieder leer“, leitete Pastor Christian Wegert seine Predigt am vergangenen Wochenende ein. Der zweite Gottesdienst der Arche, der nur online verfolgt werden konnte. Ungewohnte Stille im Gemeindesaal. Keine fröhlichen Gespräche im Foyer. Auch die lange Schlange vor der Essensausgabe und der Kaffeeduft im Café blieben aus. Doch inmitten der schwierigen Umstände verlor die Predigt ihre Lebendigkeit nicht. Im Gegenteil. 

Leidenschaftlich setzte Pastor Wegert seine Auslegung der Endzeitrede Jesu aus dem Markusevangelium fort: „Trost in Krisenzeiten“. Was schenkt uns Trost in dieser Zeit? Wie können wir hoffnungsvoll in den Tag gehen, wenn bereits ein Schritt in den Supermarkt Weltuntergangsstimmung verbreitet. Kassierer versteckt hinter Schutzwänden, Security-Teams vor den Eingängen: „Immer nur einer zurzeit! Keine Paare, keine Kinder!“. Innerhalb von wenigen Tagen und Wochen hat sich unsere Welt komplett verändert. Das Leben, das wir kannten, gibt es nicht mehr. Und niemand weiß, wie lang die Zeit der Isolation anhalten wird. Niemand, bis auf einer – Gott. 

Seine Allwissenheit darf uns – insbesondere in Zeiten der Angst und Ungewissheit – trösten. Er ist nicht überrascht, Ihm entgleitet nichts. Kein Krieg, keine Seuche, keine Naturkatastrophe dieser Erde kann Ihn erschüttern. 

Gott ist nicht nur allwissend, sondern Er ist es auch, der all dem Leid auf der Welt ein Ende bereiten wird.  Als Christen leben wir in der Erwartung Seiner Rückkehr. Wir wissen nicht, wann es so weit sein wird, aber wir wissen: Jesus wird kommen! Und wenn Er kommt, wird Gott eingreifen und in Ordnung bringen, was durch die Sünde in Unordnung geraten ist: „Dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Markus 13,26).

Deshalb dürfen wir uns freuen – auch in dieser Zeit! Wir sind geborgen in der mächtigen Hand des lebendigen Gottes. Vertrauen Sie Ihm! 

Die Predigt von Christian Wegert ist im Online-Archiv, in iTunes und auf Youtube verfügbar. 

Erschreckt nicht!

So etwas hat es in der 73-jährigen Geschichte der Arche-Gemeinde noch nie gegeben. Aufgrund der Corona-Krise musste ich am Sonntag (15.03.2020) vor einem leeren Saal predigen. Die Gemeinde war zuhause geblieben und verfolgte von dort aus per Livestream den Gottesdienst. Bewegend war zusätzlich noch, dass wir mit unserer Predigtserie über das Markusevangelium gerade zu Kapitel 13 gekommen waren – der Endzeitrede Jesu auf dem Ölberg. Ja, in der Tat fühlte sich alles irgendwie wie Endzeit an. Diese Rede hielt Jesus jedoch nicht, um Spekulationen über den Zeitpunkt seiner Wiederkunft zu befriedigen, sondern um seinen Nachfolgern in Zeiten der Bedrängnis seelsorgerisch zur Seite zu stehen. Hier noch mal die fünf Anwendungspunkte der Predigt

Insgesamt und damit als Erstes lautet die Botschaft der Endzeitrede: Jesus kommt wieder! Welch ein Trost in Zeiten der Not. Zweitens gibt Er uns eine Warnung: Lasst euch nicht verführen. Welch ein bewahrender Hinweis in Zeiten der Verwirrung! Drittens schenkt uns Jesus eine große Klarheit: Erschreckt nicht! Denn alles, was geschieht, hängt mit den souveränen Absichten Gottes zusammen. Es muss ja so geschehen! Viertens zeigt uns der Herr Gefahren von außen und innen: Habt Acht auf euch! Der Druck auf Christen wird in der letzten Zeit enorm zunehmen und führt sogar innerhalb der Familie zu Verfolgung. Darum seid wachsam! Und fünftens ein Gebot: Harrt aus bis zum Ende! Dabei sind wir nicht auf uns selbst gestellt, sondern die bewahrende Kraft unseres Herrn Jesus Christus wird die Wiedergeborenen durch die Stürme der Zeit hindurch bis nach Hause bringen (Judas 1,24-25)

Lasst uns diese Punkte beachten, dann erdrückt uns die Katastrophe nicht. Sondern wir beten mit dem Psalmisten: „Wenn mir angst ist, vertraue ich auf dich! In Gott will rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht“ (Psalm 56,4-5)

Die Predigt kann hier nachgehört werden

Pastor Christian Wegert

Aktuelle Informationen zu Arche-Veranstaltungen

Die „Corona-Lage“ ändert sich ständig. Gestern Nachmittag hat die Stadt Hamburg weitere Anordnungen für ihr Stadtgebiet getroffen. Diese befolgen wir, indem wir nun auch alle Veranstaltungen außerhalb des sonntäglichen Gottesdienstes vorerst absagen. Dazu gehören z.B. die Hauskreisleiterschulung sowie der Glaubensgrund- und Mitgliedskurs. Die Jugend-, Royal Rangers- und Minitreffs wurden zuvor schon vorübergehend eingestellt.

Bitte machen Sie die Liveübertragung unserer sonntäglichen Gottesdienste auf unserem Youtube-Kanal bekannt. Die Übertragung beginnt jeweils um 10:00 Uhr.

Der Jugendabend Lightnight wird samstags um 19:00 Uhr übertragen. Der Zugang dazu erfolgt über arche-jugend.de.

Als Gemeinde wollen wir für die Situation auf der Welt beten und vertrauen, dass Gott sich durch dieses Chaos verherrlichen wird.

Bei weiteren Fragen, Gebetsanliegen und Seelsorgebedarf können Sie uns montags bis freitags von 09:00 – 12:30 Uhr und 13:15 – 17:00 Uhr im Arche-Büro erreichen:

Tel.: 040 / 54 70 50
E-Mail: info@arche-gemeinde.de

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und Bewahrung!

Arche-Gottesdienste nur über Livestream

Wichtige Hinweise von Pastor Christian Wegert bezüglich der sonntäglichen Arche-Gottesdienste:

In Krisen wie dieser vertrauen wir darauf, dass Gott regiert und niemals die Kontrolle verliert (Psalm 103,19). Die Menschheit steht hilflos vor dem neuen Virus, aber Gott nicht.

Weil wir uns der Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst sind, sehen wir uns veranlasst, die Vorschriften der Behörden zu beachten und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Deshalb werden ab Sonntag, den 15.03.2020 bis auf Weiteres unsere Gottesdienste nur im Livestream auf Youtube zu besuchen sein. Sie müssen Predigt, Lobpreis und Gebet aus der Arche also nicht vermissen, sondern können live am Sonntagmorgen, um 10:00 Uhr von Zuhause aus per Internet mit dabei sein. Hier kommen Sie zum Livestream.

Lassen Sie uns für die Welt beten, dass die Verbreitung des Virus gestoppt wird, aber dass gleichzeitig auch viele Menschen durch diese Krise Jesus kennenlernen! 

Aktuelle Informationen zu den Arche Gottesdiensten

BITTE DAS VERANSTALTUNGSUPDATE VOM 16.03.2020 BEACHTEN

Aus aktuellem Anlass hat Pastor Christian Wegert heute einen Hirtenbrief an die Arche Gemeinde geschrieben, den wir hier abdrucken. Darin sind wichtige Hinweise bezüglich der Gottesdienste und weiterer Treffen in der Arche Gemeinde enthalten.

Liebe Arche Gemeinde,
in diesen Tagen wird die Welt vom Corona Virus erschüttert. Stündlich ändert sich die Nachrichtenlage und während ich diese Zeilen schreibe, ist niemand sicher, ob, wie und wann der Virus eingedämmt werden kann.

In Krisen wie dieser vertrauen wir darauf, dass Gott regiert und niemals die Kontrolle verliert, denn „der Herr hat seinen Thron im Himmel, und sein Reich herrscht über alles“ (Psalm 103,19). Die Menschheit steht hilflos vor dem neuen Virus, aber Gott nicht. Weil dem so ist, können wir ihm unser ganzes Leben anvertrauen, denn schließlich hält er es von Anfang bis Ende in Seinen Händen. 

Zugleich aber haben wir Verantwortung vor Gott und Menschen. Um eine weitere Verbreitung des Virus eindämmen zu helfen, sehen wir uns als Pastoren und Älteste dazu veranlasst, die aktuellen Vorschriften der Behörden zu beachten und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. 

Deshalb werden ab Sonntag, den 15.03.2020 bis auf weiteres unsere Gottesdienste nur im Livestream auf YouTube zu besuchen sein. Wir planen, den gesamten Gottesdienst jeweils ab 10:00 Uhr mit Kameras ins Internet zu übertragen. Den Link zum Livestream werden wir zeitnah auf unserer Homepage (www.arche-gemeinde.de) bekanntgeben. Es bietet sich an die Übertragung in kleinen Gruppen, wie zum Beispiel als Hauskreis, anzusehen.

Was ist mit den anderen Zusammenkünften?

  • Die Seniorennachmittage finden bis auf weiteres nicht statt, da die Älteren zur Risikogruppe gehören.
  • Die Gemeindebibelschule fällt bis auf weiteres aus.
  • Hauskreise, Gebets- und Jugendtreffen, sowie die Glaubensgrund- und Mitgliedskurse finden aufgrund ihrer überschaubaren Größe weiter statt.

Beim Besuch dieser kleinen Zusammenkünfte bitten wir Euch dringend, die Hygienevorschriften des Robert Koch Instituts zu befolgen, da wir nicht garantieren können, dass alle Teilnehmer virusfrei sind. Diese Vorschriften hängen auch im Gemeindezentrum aus.

Liebe Geschwister, diese weltweite Krise macht deutlich, dass der Mensch nichts im Griff hat und ganz und gar vom lebendigen Gott abhängt. Unser Herr Jesus hat gesagt: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16,33). Daran wollen wir festhalten.

Euer Bruder im Herrn

Christian Wegert mit den Pastoren und Ältesten

Weinen hat seine Zeit – Interview mit John Piper

Inmitten von Corona-Virus, Flüchtlingskrise und politischem Unfrieden fällt es vielen schwer, Ruhe zu bewahren und fröhlich in den Tag zu gehen. Das Leben ist unberechenbar. Wer garantiert uns Gesundheit? Wer gibt uns Sicherheit in dieser gefallenen Welt?

Der U.S.-amerikanische Pastor und Gründer von „Desiring God“, John Piper, ist bekannt für seine „Theologie der Freude“. Die Bibel fordert die Christen immer wieder auf, sich zu freuen. Aber ist es möglich, diese Freude sogar in Leidenszeiten zu empfinden? Was hat es auf sich mit dem Vers aus dem Buch Prediger: „Weinen hat seine Zeit“? Gibt es hier einen Widerspruch in der Bibel?

Im Rahmen der Evangelium21/Ecksteinkonferenz im vergangenen Herbst führte die Arche ein persönliches Interview mit John Piper. Dabei teilte der Theologe bewegende Erfahrungen aus seinem Leben. 

Frauenfreizeit 2020 – Vom Umgang mit schwierigen Menschen

Wer kennt es nicht? In der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde, ja, vielleicht sogar in der eigenen Familie stoßen wir auf schwierige Menschen. Sie verletzen und demütigen uns mit ihren Worten und Taten. Möglicherweise schaden sie uns so sehr, dass wir es kaum ertragen können. Was nun? Wie können und sollten wir uns gegenüber diesen Leuten verhalten?

„Abigail – vom Umgang mit schwierigen Menschen“, unter diesem Thema stand die diesjährige Frauenfreizeit der Arche. Am vergangenen Wochenende fuhren 80 Frauen im Alter von 20 bis 80 Jahren an den Wittensee. Auch einige Frauen aus der Arche-Tochtergemeinde in Stade waren dabei. Die Teilnehmerinnen verbrachten zwei sehr schöne Tage mit Lobpreis- und Gebetszeiten, Gruppenarbeiten, persönlichen Gesprächen, Spaziergängen, Spielen und Basteln.

Anhand der Geschichte der weisen Abigail aus 1. Samuel 25, studierten die Teilnehmerinnen, was eine gottesfürchtige Persönlichkeit ausmacht. Nur, weil andere uns schlecht behandeln, müssen wir es ihnen nicht gleichtun. Wir sind nicht verantwortlich für die Sünden unserer Mitmenschen, aber wir sind verantwortlich für unser eigenes Handeln. Sehnen wir uns danach, Jesus ähnlicher zu werden? Sind wir bereit, Zurechtweisung anzunehmen?

Inmitten eines drohenden Krieges zwischen dem zukünftigen König David und ihrem ungehobelten Ehemann Nabal, handelte Abigail scharfsinnig und besonnen. Vermutlich hatte sie es sehr schwer in ihrer Ehe, aber sie ließ sich nicht negativ von dem bösen Verhalten ihres Mannes beeinflussen. Sie ergriff die Initiative und suchte das Gespräch mit David. Abigail handelte aus Liebe und war sogar bereit, sich selbst für Nabal und all seine Diener zu opfern! Damit ist sie ein Vorschatten auf Jesus Christus und das Evangelium.

Abigails Geschichte ging gut aus. David hörte auf die Worte der weisen Frau und war bereit, sich korrigieren zu lassen. Der Krieg wurde verhindert.

Für Jesus gab es kein Zurück. Er ging wirklich bis in den Tod und opferte sich für uns „Nabals“. Menschen mögen uns verletzen und böse Gedanken gegen uns hegen, aber die Wahrheit ist: Wir sind noch viel schlechter, als sie denken.     

Der Ort, an dem wir am meisten kritisiert werden, ist das Kreuz. Wir sind derart von Sünde durchtränkt, dass der Tod des lebendigen Gottes nötig war, um uns zu retten! Aber Seine Liebe war so groß, dass Er dieses Opfer brachte. Er schenkt uns Vergebung. Wie viel mehr sollten wir den Menschen vergeben, die uns unrecht tun, und – wie Abigail – unsere Taten von Weisheit und Liebe leiten lassen!

Eine hinterhältige Frage

Händeringend suchten die Pharisäer nach Wegen, Jesus beim Volk unbeliebt zu machen und die Römer dazu zu bringen, Ihn zu töten. Dabei gingen sie sogar so weit, sich mit ihren Feinden zu verbünden – den Herodianern. Während die Pharisäer die religiösen Gesetze hüteten, traten die Herodianer für das Gesetz Roms ein. Obwohl sie so gegensätzlich waren, sahen die Pharisäer ihre einzige Chance in einer „Kooperation“.

Das Problem: Sie wollten Jesus aus theologischen Gründen loswerden. Aber Theologie zählte für die Römer nicht. Ein politischer Grund musste her. Und so schmiedeten die Pharisäer einen Plan…

In Markus 12,13 lesen wir, wie die religiöse Elite Pharisäer und Herodianer zu Jesus sandte, „um Ihn in der Rede zu fangen“. Als diese beiden Gruppen um Ihn versammelt waren, konfrontierten sie Jesus mit einer hinterhältigen Frage: „Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben oder nicht?“ (V.24)

Diese Frage steckte politisch und theologisch voller Zündstoff. Die Pharisäer hatten bewusst dafür gesorgt, dass Jesus von Menschen umgeben war, die hochexplosiv auf Seine Antwort reagieren würden. Er stand in Gefahr, mit einem „Ja“ entweder das jüdische Volk gegen sich aufzubringen oder mit einem „Nein“ die Römer. Erbarmungslos warteten die Anwesenden auf Seine Reaktion: „Sollen wir dem römischen Kaiser, der ein heidnischer Götzenanbeter ist und das Heilige Land Gottes besetzt, Steuern zahlen?“

Wahrer Mensch und wahrer Gott

Menschlich gesehen konnte Er keine richtige Antwort geben. Aber Jesus war nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott! Er kannte die Absichten der Pharisäer. Deshalb sprach er zu ihnen: „Weshalb versucht ihr mich?“

Jesus kennt auch uns. Unsere Seelen. Unsere Motivationen. Wir können uns nicht vor Ihm verstecken und es hat auch keinen Sinn, Ihm etwas vorzuspielen. Jesus weiß um die hintersten Kammern und verborgensten Ecken unserer Herzen.

Könnte es sein, dass diese Worte womöglich auch Ihnen gelten: „Warum versuchst du mich?“ Möchten Sie Jesus täuschen? Es ist Zeit, vor Gott zu kapitulieren. Er hält unser Leben in Seinen Händen. Keine Maske kann vor Ihm nicht bestehen! Lassen Sie uns beten, dass Er unsere Heuchelei aufdeckt und lebendigen Glauben schenkt.

Wie reagierte Jesus auf die hinterhältige Frage und was können wir persönlich von Ihm lernen? Die ganze Predigt von Pastor Christian Wegert ist im Archiv und in iTunes verfügbar.

Der Eckstein des Lebens

Seit einigen Jahren veranstaltet die Arche die internationale „Ecksteinkonferenz“. Auch in diesem Herbst wird dieses besondere Wochenende stattfinden. Nähere Infos folgen. 

Doch was genau bedeutet „Eckstein“? Warum wird Jesus in der Bibel als solcher bezeichnet? Im Markusevangelium zitiert Er aus dem Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“ 

Als ehemaliger Bauingenieur weiß Wolfgang Wegert, wie groß die Auswirkungen dieses Steins sind. In seiner Predigt am Sonntag erklärte er: Bei einem Hausbau muss genau darauf geachtet werden, dass der Eckstein akkurat eingebaut wird. Nach ihm wird das ganze Haus ausgerichtet. Er gibt den rechten Winkel vor und bestimmt die Stabilität des Gebäudes. Ebenso ist Jesus der Eckstein unseres Lebens. Er ist der Garant, dass unser Glaube im Winkel ist. Möchten Sie gesunden Glauben und gesunde Lehre, dann richten Sie sich an Christus aus!

Ein weiterer Aspekt des Ecksteins ist es, Verbindung und Zusammenhalt zu schaffen. Jesus vereint Nationen und Völker, Männer und Frauen, Brüder und Schwestern – auch Himmel und Erde. Jesus ist der Mittler zwischen Gott und Mensch, der Eckstein der Liebe, der uns eins gemacht hat mit dem Vater. Jesus ist das Zentrum, die Achse, das Herz unseres Glaubens, der Fixpunkt unseres Heils, das A und das O, Anfang und Ende. Ihm gebührt alle Ehre! Die ganze Predigt von Pastor Wegert ist im Arche-Predigtarchiv und in iTunes verfügbar. 

Im zweiten Teil des Gottesdienstes feierte die Arche das neue geistliche Leben in Jesus. Die „Täuflinge“ erzählten der Gemeinde von ihrer Begegnung mit Gott und wurden anschließend, als symbolisches Zeichen ihres Glaubens, von Andy Mertin im Taufbecken untergetaucht. Es war ein ganz besonderer Tag! 

Warum feiern wir Gottesdienst?

Auf der ganzen Welt versammeln sich Christen regelmäßig in Kirchen und Gemeinden. Im Mittelpunkt steht die Anbetung Gottes. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament berichten von diesen besonderen Treffen der Gläubigen. Doch was ist die tiefere Bedeutung? Reicht es nicht aus, allein die Bibel zu lesen und zu beten? Warum feiern Christen Gottesdienst?

In seiner Predigt am vergangenen Sonntag führte Christian Wegert fünf wesentliche Gründe für die Versammlung der Gläubigen an. Zwei von ihnen werden im Folgenden näher betrachtet.

1. Wir treten in die Gegenwart Gottes.

Der Hebräerbrief macht deutlich, dass wir bereits jetzt zum Berg Zion, dem himmlischen Jerusalem, gekommen sind (Hebräer 12,22). Gottes Kinder nehmen nicht erst im Himmel an der Anbetung Gottes teil, sondern schon heute, denn es heißt: „…ihr seid gekommen zu dem Berg Zion […] zu der Festversammlung…“ (Hebräer 12, 22-23).

Pastor Wegert erklärte: „Wenn wir als Gemeinde in der Anbetung zusammenkommen, dann treten wir in diese Festversammlung Gottes mit ein. Wir selbst kommen an diesen Ort und unsere Stimmen vereinen sich mit denen, die bereits im Himmel anbeten.“  

2. Gott wird auf besondere Weise verherrlicht.

Warum muss die Anbetung im Rahmen des Gottesdienstes geschehen? In einer Welt von Spotify und high-quality Musikboxen ist es doch auch möglich, in seinen eigenen vier Wänden Lobpreislieder zu singen. Über das Internet findet man außerdem eine große Bandbreite an Predigten. Wozu sollte man sich einer christlichen Versammlung anschließen, wenn es doch so viel leichter geht?

„Es ist gut, wenn Menschen Gott allein loben, aber noch viel herrlicher ist es, wenn sie es gemeinsam tun“, sagte Pastor Wegert. „Eine Geige klingt schön, aber ein Orchester klingt schöner.“ Wenn Christen gemeinsam Gott anbeten, wird Er mehr geehrt. Denn Seine übernatürliche Kraft wird auf besondere Weise deutlich, wenn sich Menschen unterschiedlichster Herkunft, mit verschiedenen Bildungsgraden, Persönlichkeiten und Temperamenten in Einheit versammeln. Diese tiefe Liebe und Verbundenheit untereinander kann nur Gott schenken. Die Versammlung der Christen im Gottesdienst gibt Ihm die Ehre und ist zugleich ein großartiges Zeugnis vor der Welt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Johannes 13,35).

Wollen wir nicht auch Teil dieser Einheit sein und Gott auf ganz besondere Weise gemeinsam mit unseren Glaubensgeschwistern verherrlichen?

Die ganze Predigt von Christian Wegert „Warum versammeln wir uns zum Gottesdienst?“ ist auf der Arche-Website und in iTunes verfügbar.