Arche-Chor Musical 2019

Stimmgewaltig, humorvoll und vor allem sehr bewegend – das ist nur ein schwacher Versuch, das gestrige Arche-Chor Musical „Herr der Geschichte“ in Worte zu fassen. Denn auch in diesem Jahr wurden alle Erwartungen der Besucher weit übertroffen.

Ca. 1.300 Menschen füllten den Gemeinde-Saal. Darunter waren viele Gäste, die das erste Mal von der Botschaft der Bibel hörten. In Form von mitreißender Musik und spannenden Theaterszenen vermittelte der Arche-Chor: Die Heilsgeschichte Gottes zieht sich wie ein roter Faden durch das Alte und Neue Testament. Und diese Geschichte hat bis heute Kraft, Leben zu verändern.

Beginnend bei dem Sündenfall im Garten Eden und der Verheißung Gottes, einen Retter zu senden, der die Menschheit von ihrer Schuld erlösen würde, führten Adam (Raphael Franz) und Eva (Lena Meyer) die Besucher durch den Abend. Dabei bewegte sie eine Frage: Wer ist dieser angekündigte Retter?

In den folgenden Szenen, die überzeugend von verschiedenen, ehrenamtlichen Schauspielern/-innen dargestellt wurden, beobachteten Adam und Eva entsetzt, wie sich die Menschen immer wieder von Gott abwandten. Weder Noah, noch Abraham, Mose oder König David waren in der Lage, sich selbst, geschweige denn die ganze Menschheit, von der Sünde zu befreien. „Sie sind alle nicht besser als wir!“, rief Adam verzweifelt aus.

Szenenwechsel: Die Geburt eines Babys weckte neue Hoffnung. „Das ist der verheißene Retter!“, freute sich Eva, aber Adam war noch nicht überzeugt. Wie sollte es einem kleinen Kind in der Futterkrippe möglich sein, die Menschheit zu erlösen?

Doch dieses Kind blieb nicht in der Krippe. Es wurde erwachsen. Jesus Christus ließ sich ans Kreuz Nageln und starb für die Sünde der Menschen. Aber das Grab konnte ihn nicht halten. Auf der Bühne brach große Freude aus. Der Chor – nun nicht mehr in dunklen Roben, sondern weiß gekleidet – sang über die Auferstehung. Auch die Besucher ließen sich von der Freude, den feierlichen Melodien und tiefgehenden Texten mitreißen. Das Warten hat ein Ende, der Retter ist da. Er ist der Herr der Geschichte. Eine schönere Botschaft zum ersten Advent hätte es nicht geben können.

Ganz herzlich danken wir allen Mitwirkenden für dieses unvergessliche Musical – allen voran den Arche-Chor Leiterinnen, Norma Huck und Pamela Meyer.

Alles für Christus

Pastor Wolfgang Wegert in Glauchau

Am vergangenen Donnerstag veranstaltete die Arche „Evangelium für unser Land“ in der Sachsenlandhalle in Glauchau. Zwischen 250 und 300 Besucher nahmen an dem Gottesdienst teil und freuten sich, Pastor Wolfgang Wegert persönlich kennenzulernen. Für die musikalische Gestaltung sorgte eine kleine Gruppe des Arche-Chores.

Viele Menschen wurden durch die Predigt über Philipper 4,10-13 ermutigt, in der Pastor Wegert über die Zufriedenheit und Dankbarkeit im Evangelium sprach. Die Suche nach Erfüllung bestimmt das Leben unserer Gesellschaft. Dabei endet diese oft in Frustration und eine noch tiefere Leere und Sehnsucht breiten sich in den Herzen aus. Eine Sehnsucht, die allein in Jesus Christus gestillt werden kann.

In persönlichen Gesprächen wurde deutlich, dass viele Besucher durch die Arche ihre Erfüllung im Evangelium finden durften. Dabei gebrauchte Gott die Fernsehsendungen sowie das Buch von Wolfgang Wegert „Das Evangelium kennen und genießen“ auf wunderbare Weise. Immer wieder bedankten Menschen sich für die bibeltreuen, fundierten Predigten. Pastor Wegert und sein Team waren sehr von diesen Zeugnissen bewegt und der Gottesdienst in Glauchau wurde nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Arche zu einem großen Segen.

Männerbrunch in der Arche

Zurück in Hamburg sprach Wolfgang Wegert beim Arche-Männerbrunch über das bewegende Lebenszeugnis des Missionars Jim Elliot. Rund 90 Männer trafen sich zum gemeinsamen Frühstück im Arche-Café und erfuhren große Ermutigung durch den Vortrag.

Mit nur 29 Jahren wurde Elliot auf einer Missionsreise von Auca-Indianern getötet. Nach diesem tragischen Verlust veröffentlichte Elizabeth Elliot eine Biografie sowie Tagebucheinträge ihres Mannes, die bis heute Menschen auf der ganzen Welt ermutigen, treu für Jesus zu leben. Denn genau das war Jim Elliots Herzensanliegen: ein Leben der totalen Hingabe für das Evangelium. Sein Motto und ein bekanntes Zitat aus dem Buch „Im Schatten des Allmächtigen“ lautete:

Der ist kein Tor, der verliert, was er nicht behalten kann, aber gewinnt, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Jim Elliot war bereit, sein irdisches Leben für Jesus zu geben. Er wusste, dass der wahre Schatz nicht in der Welt lag, sondern in der Ewigkeit bei Gott. Seine Liebe zu seinem Retter war so groß, dass er bis in den Tod für ihn ging. Sind auch wir bereit, alles für Jesus zu geben?

Der Vortrag ist als Audio-Datei im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Die Bibel über Ehe und Scheidung

Die Ehe wird in unserer Gesellschaft sehr umkämpft. Sind die Schmetterlinge verflogen, wird oft nicht lang gezögert und nach einem neuen Partner Ausschau gehalten. Viele Paare verzichten vorsorglich ganz auf das Eheversprechen, führen aber dennoch eine Beziehung, die der Ehe sehr ähnlich ist. Das Thema Hochzeit erscheint oftmals bedrohlich oder so faszinierend, dass dieser „perfekte Tag“ zum Mittelpunkt des Lebens gemacht wird. Sobald die rosarote Brille im Ehealltag dann einen Riss bekommt, verliert das einst romantische Versprechen „…bis dass der Tod uns scheidet“ seinen Glanz. 

Vielleicht könnte man meinen, all das seien Phänomene des 21. Jahrhunderts, doch ein Blick in die Bibel offenbart das Gegenteil. Bereits zu Jesu Zeiten, ja, sogar im Alten Testament, als Mose mit dem Volk Israel durch die Wüste zog, versuchten verheiratete Leute einen Notausgang zu finden. Sie wussten, dass die Ehe ein lebenslanger Bund vor Gott war, aber aufgrund ihrer verhärteten Herzen erlaubte Mose den Eheleuten schließlich, Scheidebriefe zu schreiben und sich von ihrem jeweiligen Partner zu trennen (5. Mose 24).

Und genau diese Bibelstelle zitierten die Pharisäer, als sie Jesus in ihrer Hinterlist mit dem Thema Scheidung konfrontierten: „Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau zu entlassen?“ (Markus 10,2). Aber Jesus ließ sich nicht beirren. Seine Reaktion? Er führte sie zum Grundsatz zurück: Die Ehe ist keine Erfindung von Menschen. Sie kann nicht beliebig umgedeutet und so ausgelebt werden, wie man(n) oder frau es gern hätte, sondern die Ehe ist eine Schöpfungsordnung. Gott selbst ist ihr Initiator. Wie lautet die biblische Definition von Ehe und was lehrt Gott über Scheidung?

Die aktuelle Predigt von Pastor Christian Wegert über Markus 10,1-12 ist jetzt im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Töte die Sünde, sonst tötet sie dich!

In unserer heutigen Gesellschaft spricht man nicht über die Hölle. Zumindest zieht man ihre Existenz nicht ernsthaft in Erwägung. Wenn es überhaupt ein Leben nach dem Tod gibt, dann kann es sich nur um das Paradies, den Himmel oder irgendeinen anderen schönen Ort handeln. Davon sind die meisten Menschen überzeugt. Und wenn doch jemand das Thema Hölle aufbringt, wird sie mit einem spaßigen Partyurlaub verglichen. „Im Himmel wäre es bestimmt langweilig. Ich möchte ein bisschen Action“, heißt es dann salopp. Auch Kirchen predigen viel lieber über die Liebe Gottes als über Sein Gericht. Solch harte Worte würden die Gottesdienstbesucher doch nur verschrecken.

Vielleicht hüllen wir uns bei dieser ernsten Thematik lieber in Schweigen, doch die Bibel tut es nicht. Jesus Christus selbst spricht sehr deutlich darüber, was Menschen nach ihrem Tod erwartet, wenn sie ihr Leben ohne Gott führen: die Hölle. Nicht ohne Grund warnt er im Markus-Evangelium: „Und wenn dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füße hast und in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9, 45-46).

Jesus propagiert hier keine Selbstverstümmelung. Seine Sprache ist bildlich zu verstehen. Dennoch verliert der Inhalt dadurch nicht an Ernsthaftigkeit. Die Hand steht für unsere Taten, der Fuß für unseren Lebenswandel und das Auge für alles, was wir begehren. Jeder Punkt für sich birgt eine große Gefahrenquelle. Die Sünde im Leben jedes Menschen ist real. Und Gottes Gericht ist es auch. Wir sind aufgerufen, unsere Herzen zu prüfen und die Sünde zu töten, denn sonst tötet sie uns!

Hören Sie die aktuelle Arche-Predigt von Pastor Andy Mertin: „Zwischen Himmel und Hölle“.

Ein Widerspruch mit Folgen

„Wer ist der Größte?“ Diese Frage beschäftigte die Jünger Jesu (Markus 9, 33 ff). Dabei interessierte sie weniger die Körpergröße als vielmehr die Größe des eigenen Ichs, die Sehnsucht nach Anerkennung. Werfen wir einen Blick auf die heutige Gesellschaft, müssen wir feststellen, dass sich in diesem Punkt nicht viel verändert hat. Das Streben nach Ansehen hat lediglich neue Formen angenommen. Vielleicht vergleichen wir nicht mehr unsere Hektar Land oder unsere Schafsherden, dafür dreht sich jedoch alles um Follower, Likes und Hashtags. 

Die sozialen Netzwerke treffen einen Nerv in unseren Herzen. Sie ermöglichen uns, das Leben genauso zu präsentieren, wie wir es wollen: glückliche Beziehungen, perfekte Kinder, traumhaftschöne Urlaubsreisen und ein tadelloses Aussehen. Natürlich würde niemand auf die Idee kommen, eine Fotosession zu initiieren, wenn alles drunter und drüber geht, die Kinder sich gegenseitig an den Haaren ziehen, ein Ehestreit ausbricht und die unbezahlten Rechnungen den Schreibtisch bedecken. Wir sehnen uns nach Bewunderung. Wir wollen die Größten sein. Es ist, als befänden wir uns auf dem größten Maskenball der Geschichte. 

Aber bei Jesus ist es ganz anders. Gottes Reich braucht keine stolzen, sondern demütige Menschen. Die Lehre der Bibel steht im Widerspruch zur Welt: „Wenn du der Erste sein willst, sei der Letzte.“ Der Ego-Trip ist die Verliererstraße. Stolz dreht sich nur um sich selbst. Wenn wir aber von uns wegschauen, auf Jesus, leben wir zielorientiert und kommen vorwärts. In Demut liegt die Kraft, mit der Gott arbeitet.  

Die aktuelle Predigt von Pastor Wolfgang Wegert aus der Markus-Serie ist jetzt im Arche-Predigtarchiv und auf iTunes verfügbar.  

Kinderherbstfest 2019

Zum Reformationstag veranstaltet die Arche Gemeinde seit einigen Jahren ein Kinderherbstfest. Während sich der Halloween-Trend immer mehr in Deutschland verbreitet, dient das Herbstfest als Alternative und bietet gleichzeitig eine Möglichkeit, um auch kirchenferne Menschen zu erreichen.

In diesem Jahr gab es wieder eine Vielfalt an Spiel- und Bastelstationen: vom Kinderschminken über einen Nerf-Gun-Parcours bis hin zu einer Bibel-Rallye. Am Ende durften natürlich auch eine fröhliche Lobpreiszeit und eine spannende Geschichte nicht fehlen.

Das Team der Arche-Kindermitarbeiter freute sich über die große Besucherzahl. Über 230 Kinder, 200 Erwachsene und 80 Helfer/innen erfüllten das gesamte Gebäude mit viel Lachen, Kreativität und Freude. Dabei waren insbesondere auch die „Royal Rangers“, die christlichen Pfadfinder der Gemeinde, eine große Unterstützung.

Ein Vater schrieb eine sehr ermutigende Nachricht an den Leiter des Kinderteams, Matt Dean:
Wir möchten euch von Herzen für euren wunderbaren Einsatz heute bedanken. Der Lobpreis und die Geschichte waren auch für uns Eltern sehr bewegend, neben all den tollen Stationen. Unsere Kinder und viele andere Kinder hatten heute ein Lächeln auf dem Gesicht an diesem Schreckenstag. Preis den Herrn für die Gnade und Liebe zu den Kindern, die er in euer Herz gegeben hat.

Ein großes Dankeschön an alle lieben Helfer! Möge Gott euch reich für euren Dienst segnen.

Zum Vormerken: Das nächste Kinderherbst findet am 31. Oktober 2020 statt.

Eine unsichtbare Realität

„Weiche von mir, Satan!“, sagte Jesus voller Ernst und sah dabei Seinen geliebten Jünger Petrus an. Ein verstörender Moment in der Bibel. Wie konnte Jesus Seinen Jünger mit „Satan“ ansprechen? Wenige Verse zuvor war alles harmonisch. Petrus erkannte auf wunderbare Weise Jesus‘ wahre Identität: Sohn des lebendigen Gottes (Matthäus 16,6). Die Freude war groß, doch dann begann Jesus das erste Mal deutlich von Seinem bevorstehenden Tod zu sprechen. Diese Ankündigung löste in Petrus etwas aus. Sein geliebter Herr sollte sterben? Das konnte und wollte er nicht akzeptieren. In seiner impulsiven Art nahm er Jesus beiseite und „fing an, ihm zu wehren“ (Markus 8,32). Aber Jesus war mit einem Auftrag auf diese Erde gekommen. Am Kreuz sollte Er „der Schlange den Kopf zertreten“ (1. Mose 3,15). Diese Mission galt es auszuführen. Und das wusste der Teufel. Er versuchte alles, um Jesus aufzuhalten. Dafür machte er auch vor dem engsten Jünger nicht Halt.

Petrus erkannte nicht, was gerade passierte. Seine Motivation war nicht, gemeinsame Sache mit dem Teufel zu machen. Stattdessen war es sein Anliegen, Jesus vor dem Kreuz zu bewahren. Er meinte es gut, aber er dachte menschlich. Ihm fehlte die göttliche Perspektive. Der Blick auf die unsichtbare Realität. 

Ebenso stehen auch wir immer wieder in Gefahr, menschlich zu denken. Oft neigen wir dazu, nur nach unserer eigenen Vernunft, unseren Gefühlen oder Vorstellungen zu handeln. Dabei vergessen wir, dass Gott ganz andere Gedanken, höhere Gedanken im Sinn haben könnte. Hinter allem, was Christen erleben, steckt auch ein unsichtbarer, geistlicher Kampf. Darum sollte unser tägliches Gebet sein, nicht menschlich, sondern göttlich zu denken.

Eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Predigt „Nicht menschlich, sondern göttlich denken“ von Pastor Wolfgang Wegert. Die Audio-Datei ist im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Missions- und Gebetsabend

„Jesus ist der einzige Grund, warum wir die Arbeit tun dürfen“, sagte Aldino Krüger am Dienstag beim Missions- und Gebetsabend in der Arche. Seit über 40 Jahren leben er und seine Frau Maja als Missionare in Brasilien. In all den Jahren schenkte Gott ihnen die Möglichkeit, u.a. 44 Kirchen und sieben Kinderheime aufzubauen, viele Suppenküchen zu eröffnen, ein Obdachlosenheim zu betreiben und verschiedene Sonntagsschulprogramme zu starten.

In den Heimen fanden die Kinder nicht nur ein Zuhause, sondern auch Hilfe für ihre berufliche Zukunft. Sie lernten Lebensmittel herzustellen, die sie anschließend in Lajeado verkauften. Außerdem wurden verschiedene Kurse angeboten, z.B. in den Bereichen Kochen, Computer und Stoffmalerei sowie eine Ausbildung in Maschinenstrickerei. Das größte Herzensanliegen des Missionsehepaares war jedoch immer, die Kinder und Jugendlichen mit dem Evangelium zu erreichen.

Gefahren in Brasilien

Es gab viele Höhen und Tiefen. Dreimal wurden Aldino und Maja Krüger mit dem Leben bedroht. Gefährliche Banden sind in Brasilien verbreitet und erschweren die Mission in dem Land. Aber Gott beschützte das Ehepaar. Er schenkte immer zum richtigen Zeitpunkt Gnade.

Wir sagen „Danke!“

Aldino und Maja sind ein großes Zeugnis. Die Arche unterstützt die Arbeit und zusammen mit den Krügers sind wir für jede Hilfe dankbar – sei es durch Gebet oder Spenden.

Gebetsanliegen: Wir bitten um Gebet für die Kinder in Brasilien und besonders im Kinderheim in Lajeado, dass sie und ihre Familien Hoffnung in Jesus finden.

Weitere Infos zum Missionswerk Arche sind monatlich in dem kostenlosen Magazin „Die Taube“ zu finden. Jetzt bestellen!

Besucherrekord bei der Eckstein-/E21-Konferenz 2019

„Gott wird am meisten in uns verherrlicht, wenn wir tiefste Zufriedenheit in Ihm finden“, mit diesen Worten ermutigte der bekannte U.S.-amerikanische Pastor, John Piper, die rund 1.800 Konferenzteilnehmer. Vom 03. – 06. Oktober trafen sich Besucher aus 12 verschiedenen Ländern zur Eckstein- und Evangelium21-Gemeinschaftskonferenz in der Arche Gemeinde in Hamburg.

Das Thema „Sehnsucht“ ist der Menschheit nicht neu. Der Wunsch nach Zufriedenheit und Erfüllung sitzt tief und doch treibt die Suche nach dem Glück viele ins Unglück. Weder Partnerschaften noch Karriere, Luxusreisen oder Schönheitsideale können das tiefe Loch im Herzen füllen. Anhand der Bibel machten die Redner der Konferenz deutlich: wahre Zufriedenheit finden wir allein in Gott.

Viele junge Teilnehmer

Nicht nur die Besucherzahlen erreichten in diesem Jahr einen Rekord. Besonders auffällig war auch der Altersdurchschnitt der Konferenz. Als Matthias Lohmann, Vorsitzender von Evangelium21, alle Teilnehmer unter 35 Jahren bat, aufzustehen, erhob sich die Mehrheit von ihren Plätzen. „Das bedeutet, dass ich alt genug bin, um deren Vater zu sein.“, bemerkte John Piper und brachte die Konferenzgemeinde zum Lachen.

Die ersten Predigten der Konferenz sind ab sofort auf dem Arche-Youtube-Kanal verfügbar. Der ganze Bericht sowie ein Exklusivinterview mit Pastor John Piper erscheint in der November-Ausgabe des kostenlosen Arche-Magazins „Die Taube“. Jetzt telefonisch unter 040 – 54 70 50 oder per E-Mail (info@arche-gemeinde.de) bestellen.

Gott wirkt hinter den Kulissen

Der erste Tag der Eckstein-/Evangelium21-Konferenz neigt sich dem Ende entgegen. Drei sehr gehaltvolle, ermutigende Vorträge sorgten für einen besonderen Auftakt.

Kai Soltau sprach über die ersten Verse aus dem Philipperbrief (Philipper 1, 1-11). Die Gemeinde in Philippi ging durch eine schwere Zeit, aber Paulus ließ sich nicht beirren. Er wusste: Gott ist am Wirken und das löste Freude in ihm aus. Diese Zusage gilt auch heute. Das Leid mag groß sein und vielleicht verstehen wir nicht, warum gewisse Dinge passieren und zweifeln an Gottes Gnade. Wir sehen Sein Handeln nicht immer sofort, aber Er hat die Kontrolle. Gott wirkt hinter den Kulissen. Das darf uns Hoffnung geben.

Nach einer kurzen Kaffeepause, in der die Konferenzteilnehmer außerdem die Möglichkeit hatten, an den verschiedenen Büchertischen zu stöbern, ging es weiter mit dem Vortrag von Alexander Reindl über Philipper 1,12-26. Paulus‘ innerer Herzensantrieb waren die Souveränität Gottes und die Liebe Jesu. Er wollte dafür leben und sterben, dass das Evangelium voranschreitet. Dabei war es ihm wichtig, dass andere Menschen gefördert werden. Wenn Christus alles ist, dann folgt ein Leben der Aufopferung. Dort, wo Jesus unser Herz antreibt, werden wir unseren Blick auf andere lenken. Alexander Reindl forderte die Konferenzgemeinde heraus: „Wen oder was förderst du?“

Zum Abschluss des ersten Konferenz-Tages predigte Christian Wegert über Philipper 1, 27-30. Inmitten der Bedrängnisse der Christen in Philippi, gab Paulus ihnen praktische Hilfe, die auch uns heute ermutigen darf. Wie sollten wir mit Leid in unserem Leben umgehen? Was, wenn wir nicht explizit aufgrund unseres Glaubens leiden, sondern z.B. durch Eheprobleme, Arbeitslosigkeit und Krankheit herausgefordert werden?

Alle Leiden, die uns treffen, sind Leiden für Christus und haben eines gemeinsam: Sie bedrohen unseren Glauben an die Güte Gottes und sind eine Gefahr, den Weg des Gehorsams zu verlassen.

Christian Wegert

Die Frage ist: Wie gehen wir mit Leid um? Wenn wir in den tiefen Tälern unseres Lebens Gott vertrauen, sind wir ein Zeugnis der Güte Gottes und der Herrlichkeit Christi.

Morgen geht es weiter mit den Vorträgen von Ron Kubsch, John Piper und Daniel Knoll. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns darauf, was Gott in den Tagen der Konferenz tun wird. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können: Die Hauptvorträge werden per Livestream hier übertragen.