Archiv für den Autor: Mirjana Joy Mertin

Der tragischste Kuss in der Menschheitsgeschichte

Drei Jahre lang war er Jesus auf Schritt und Tritt gefolgt. Er hatte unzählige Wunder gesehen, Seine außergewöhnlichen Predigten gehört und hautnah die tiefe, liebevolle Gemeinschaft miterlebt. Kaum ein Mensch war so nah dran gewesen wie er. Doch Judas Iskariot war ein großer Heuchler. Und er machte seine Sache gut.

Er war ein Profi darin, sich so glaubwürdig zu verstellen, dass niemand auf den Gedanken kam, dass er den Sohn Gottes verraten würde. Als Jesus am Vorabend der Kreuzigung das Passahfest mit den Jüngern feierte, sagte Er: „Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch, der mit mir isst, wird mich verraten! 19 Da fingen sie an, betrübt zu werden und fragten ihn einer nach dem anderen: Doch nicht ich? Und der nächste: Doch nicht ich?“ (Markus 14,18-19; SCL). Keiner ahnte, was Judas im Schilde führte, bis Jesus seine geplante Tat offenbarte und der Verräter das Passahmahl vorzeitig verließ.

Als sie wenig später im Garten Gethsemane wieder aufeinandertrafen, führte Judas eine große Truppe Soldaten an. Der Moment war gekommen. Jesu Leidensweg begann.

Sie kamen mit Fackeln und Lampen, um das Licht der Welt festzunehmen. Sie kamen mit Knüppeln, Stöckern und Schwertern, um den Friedefürst zu verhaften. Sie kamen mit einer Truppe rauer Männer, um den zu ergreifen, der die Kinder segnete, die Sünder liebte und Zöllner veränderte.

Voller Boshaftigkeit trat Judas auf den Messias zu. Vertraut sprach er Ihn mit den Worten: „Rabbi, Rabbi“ an und küsste Ihn zärtlich. Es war der wohl tragischste Kuss in der ganzen Menschheitsgeschichte. Die heuchlerische Show hatte ihren Höhepunkt erreicht. Alle Umstehenden wussten nun, wer derjenige war, den sie verhaften sollten. Und sie führten Ihn ab.

Jesus Christus ging den Weg für uns bis an das Kreuz. Er ging mit Entschlossenheit, um für unsere Sünden zu bezahlen. Wenn Er dieses große Leid erduldete, dann weiß Er auch um unsere Leiden. Er kann sich mit unseren Nöten identifizieren, weil Er sie selbst erlebt hat. Er kennt den Schmerz der Einsamkeit. Er weiß, wie es sich anfühlt, verlassen zu werden – sogar von Seinem eigenen Vater. 

Wie stehen wir zu Jesus? Folgen wir Ihm aus tiefstem Herzen nach oder sind unser Kirchenbesuch, die Ausübung verschiedener Dienste und unser frommes Lächeln womöglich Teil eines heuchlerischen Schauspiels? Mögen wir begreifen, dass es nicht auf unser äußeres Lippenbekenntnis ankommt, sondern darauf, ob Jesus uns kennt. Viele, die ihn süßlich „Herr, Herr“ nennen, wird Er am letzten Tag abweisen. Daher die dringende Aufforderung: Prüfe dich, ob du es ernst meinst!

Die ganze Predigt von Pastor Christian Wegert ist im Arche-Predigtarchiv und auf YouTube verfügbar.

Tägliche Andacht mit Pastor Wolfgang Wegert

Die Medien verbreiten Tag für Tag traurige Nachrichten. Wie sehr sehnen wir uns doch nach der guten Nachricht der Bibel! In seinem Andachtsbuch „Leben aus Gottes Wort“ möchte Pastor Wolfgang Wegert die lebendige Hoffnung in Jesus Christus weitergeben.

Ab heute (14.04.2020) finden Sie montags bis freitags eine ermutigende Lesung von Pastor Wegert auf dem YouTube-Kanal der Arche. Erleben Sie, wie die Bibel ganz persönlich in Ihr Leben spricht. Das Andachtsbuch ist im Arche-Shop erhältlich.

Trotz Depressionen Freude in Gott?

Inmitten von Depressionen fühlen sich die Betroffenen wie in der Dunkelheit gefangen. Die bloße Existenz auf der Erde raubt ihnen alle Kraft. Insbesondere in dieser Zeit der Isolation ist die Gefahr groß, dass Menschen aus Angst und Einsamkeit in eine depressive Phase geraten.

Diese Tage sind ungewiss. Nicht nur das Virus macht der Welt zu schaffen, sondern mit ihm auch die wirtschaftliche Situation. Viele Firmen bangen um ihre Existenz. Menschen gehen in Kurzarbeit oder verlieren womöglich ihren Job. Andere wurden positiv auf COVID-19 getestet. Vielleicht stellen Sie sich ganz persönlich die Frage: Wie wird es weitergehen?

Aber Depressionen werden nicht nur durch schwierige Umstände ausgelöst. Es gibt viele Faktoren im Leben eines Menschen, die ihn in diese psychische Dunkelheit stürzen können. Sind die Depressionen einmal da, überschatten sie das ganze Leben. Wie ist es da noch möglich, Freude in Gott zu empfinden? Und was können Angehörige tun?

Im Rahmen der vergangenen Evangelium21-/Ecksteinkonferenz 2019 führten wir ein Interview mit John Piper. Der U.S.-amerikanische Theologe gab ermutigende Antworten zu diesem wichtigen Thema und teilte seine persönlichen Erfahrungen.

Der Kern des christlichen Glaubens

Nächstenliebe wird in der Gesellschaft großgeschrieben. Obwohl nur noch wenige Menschen wirklich Interesse am christlichen Glauben zeigen, ist zumindest dieses Thema präsent. Dabei ist vielen klar: Nächstenliebe hat etwas mit Kirche zu tun. Tatsächlich sind es oft Christen und christliche Werke, die sich für notleidende Menschen einsetzen – und das hat auch einen Grund. Aber muss ich Christ sein, um Nächstenliebe zu üben? Muss ich die Bibel lesen und regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, um Flüchtlingen zu helfen, Corona-Patienten beizustehen und Blut zu spenden? Nein.

Nächstenliebe ist wichtig. Sehr wichtig. Aber sie ist nicht der Kern des christlichen Glaubens. Christsein bedeutet nicht in erster Linie, gute Taten zu tun, sondern Gott zu lieben.

Darum heißt es als Erstes: „…du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!‘ Dies ist das erste Gebot“ (Markus 12,30). Diese Liebe zu Jesus kommt als Erstes und erst dann heißt es: „Und das zweite ist ihm vergleichbar, nämlich dies: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‘“ (Markus 12,31).

Damit wird klar: Christliche Nächstenliebe ist eine Folge der Liebesbeziehung zu Gott. Wenn wir Ihn lieben, dann fließt daraus ganz natürlich auch die Liebe zu den Notleidenden. Aber alles beginnt mit unserer Hingabe zu Ihm. Denn vor Gott gilt nur das, was aus Liebe zu Ihm getan wurde. Selbst wenn wir unseren Mitmenschen das Allerbeste tun, aber Gott hassen und Ihn verwerfen, ist Nächstenliebe in Gottes Augen wertlos.

Hören Sie die ganze Predigt von Pastor Wolfgang Wegert: „Unberechenbare Liebe“ oder lesen Sie die Abschrift. Sollten Sie den Live-Gottesdienst am Sonntag verpasst haben, können Sie das Video hier anschauen.

Jesus kommt wieder!

„Es ist Sonntag Nummer zwei, wo ihr fehlt! Hier in der Halle ist es wieder leer“, leitete Pastor Christian Wegert seine Predigt am vergangenen Wochenende ein. Der zweite Gottesdienst der Arche, der nur online verfolgt werden konnte. Ungewohnte Stille im Gemeindesaal. Keine fröhlichen Gespräche im Foyer. Auch die lange Schlange vor der Essensausgabe und der Kaffeeduft im Café blieben aus. Doch inmitten der schwierigen Umstände verlor die Predigt ihre Lebendigkeit nicht. Im Gegenteil. 

Leidenschaftlich setzte Pastor Wegert seine Auslegung der Endzeitrede Jesu aus dem Markusevangelium fort: „Trost in Krisenzeiten“. Was schenkt uns Trost in dieser Zeit? Wie können wir hoffnungsvoll in den Tag gehen, wenn bereits ein Schritt in den Supermarkt Weltuntergangsstimmung verbreitet. Kassierer versteckt hinter Schutzwänden, Security-Teams vor den Eingängen: „Immer nur einer zurzeit! Keine Paare, keine Kinder!“. Innerhalb von wenigen Tagen und Wochen hat sich unsere Welt komplett verändert. Das Leben, das wir kannten, gibt es nicht mehr. Und niemand weiß, wie lang die Zeit der Isolation anhalten wird. Niemand, bis auf einer – Gott. 

Seine Allwissenheit darf uns – insbesondere in Zeiten der Angst und Ungewissheit – trösten. Er ist nicht überrascht, Ihm entgleitet nichts. Kein Krieg, keine Seuche, keine Naturkatastrophe dieser Erde kann Ihn erschüttern. 

Gott ist nicht nur allwissend, sondern Er ist es auch, der all dem Leid auf der Welt ein Ende bereiten wird.  Als Christen leben wir in der Erwartung Seiner Rückkehr. Wir wissen nicht, wann es so weit sein wird, aber wir wissen: Jesus wird kommen! Und wenn Er kommt, wird Gott eingreifen und in Ordnung bringen, was durch die Sünde in Unordnung geraten ist: „Dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Markus 13,26).

Deshalb dürfen wir uns freuen – auch in dieser Zeit! Wir sind geborgen in der mächtigen Hand des lebendigen Gottes. Vertrauen Sie Ihm! 

Die Predigt von Christian Wegert ist im Online-Archiv, in iTunes und auf Youtube verfügbar. 

Aktuelle Informationen zu Arche-Veranstaltungen

Die „Corona-Lage“ ändert sich ständig. Gestern Nachmittag hat die Stadt Hamburg weitere Anordnungen für ihr Stadtgebiet getroffen. Diese befolgen wir, indem wir nun auch alle Veranstaltungen außerhalb des sonntäglichen Gottesdienstes vorerst absagen. Dazu gehören z.B. die Hauskreisleiterschulung sowie der Glaubensgrund- und Mitgliedskurs. Die Jugend-, Royal Rangers- und Minitreffs wurden zuvor schon vorübergehend eingestellt.

Bitte machen Sie die Liveübertragung unserer sonntäglichen Gottesdienste auf unserem Youtube-Kanal bekannt. Die Übertragung beginnt jeweils um 10:00 Uhr.

Der Jugendabend Lightnight wird samstags um 19:00 Uhr übertragen. Der Zugang dazu erfolgt über arche-jugend.de.

Als Gemeinde wollen wir für die Situation auf der Welt beten und vertrauen, dass Gott sich durch dieses Chaos verherrlichen wird.

Bei weiteren Fragen, Gebetsanliegen und Seelsorgebedarf können Sie uns montags bis freitags von 09:00 – 12:30 Uhr und 13:15 – 17:00 Uhr im Arche-Büro erreichen:

Tel.: 040 / 54 70 50
E-Mail: info@arche-gemeinde.de

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und Bewahrung!

Arche-Gottesdienste nur über Livestream

Wichtige Hinweise von Pastor Christian Wegert bezüglich der sonntäglichen Arche-Gottesdienste:

In Krisen wie dieser vertrauen wir darauf, dass Gott regiert und niemals die Kontrolle verliert (Psalm 103,19). Die Menschheit steht hilflos vor dem neuen Virus, aber Gott nicht.

Weil wir uns der Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst sind, sehen wir uns veranlasst, die Vorschriften der Behörden zu beachten und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Deshalb werden ab Sonntag, den 15.03.2020 bis auf Weiteres unsere Gottesdienste nur im Livestream auf Youtube zu besuchen sein. Sie müssen Predigt, Lobpreis und Gebet aus der Arche also nicht vermissen, sondern können live am Sonntagmorgen, um 10:00 Uhr von Zuhause aus per Internet mit dabei sein. Hier kommen Sie zum Livestream.

Lassen Sie uns für die Welt beten, dass die Verbreitung des Virus gestoppt wird, aber dass gleichzeitig auch viele Menschen durch diese Krise Jesus kennenlernen! 

Weinen hat seine Zeit – Interview mit John Piper

Inmitten von Corona-Virus, Flüchtlingskrise und politischem Unfrieden fällt es vielen schwer, Ruhe zu bewahren und fröhlich in den Tag zu gehen. Das Leben ist unberechenbar. Wer garantiert uns Gesundheit? Wer gibt uns Sicherheit in dieser gefallenen Welt?

Der U.S.-amerikanische Pastor und Gründer von „Desiring God“, John Piper, ist bekannt für seine „Theologie der Freude“. Die Bibel fordert die Christen immer wieder auf, sich zu freuen. Aber ist es möglich, diese Freude sogar in Leidenszeiten zu empfinden? Was hat es auf sich mit dem Vers aus dem Buch Prediger: „Weinen hat seine Zeit“? Gibt es hier einen Widerspruch in der Bibel?

Im Rahmen der Evangelium21/Ecksteinkonferenz im vergangenen Herbst führte die Arche ein persönliches Interview mit John Piper. Dabei teilte der Theologe bewegende Erfahrungen aus seinem Leben. 

Frauenfreizeit 2020 – Vom Umgang mit schwierigen Menschen

Wer kennt es nicht? In der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde, ja, vielleicht sogar in der eigenen Familie stoßen wir auf schwierige Menschen. Sie verletzen und demütigen uns mit ihren Worten und Taten. Möglicherweise schaden sie uns so sehr, dass wir es kaum ertragen können. Was nun? Wie können und sollten wir uns gegenüber diesen Leuten verhalten?

„Abigail – vom Umgang mit schwierigen Menschen“, unter diesem Thema stand die diesjährige Frauenfreizeit der Arche. Am vergangenen Wochenende fuhren 80 Frauen im Alter von 20 bis 80 Jahren an den Wittensee. Auch einige Frauen aus der Arche-Tochtergemeinde in Stade waren dabei. Die Teilnehmerinnen verbrachten zwei sehr schöne Tage mit Lobpreis- und Gebetszeiten, Gruppenarbeiten, persönlichen Gesprächen, Spaziergängen, Spielen und Basteln.

Anhand der Geschichte der weisen Abigail aus 1. Samuel 25, studierten die Teilnehmerinnen, was eine gottesfürchtige Persönlichkeit ausmacht. Nur, weil andere uns schlecht behandeln, müssen wir es ihnen nicht gleichtun. Wir sind nicht verantwortlich für die Sünden unserer Mitmenschen, aber wir sind verantwortlich für unser eigenes Handeln. Sehnen wir uns danach, Jesus ähnlicher zu werden? Sind wir bereit, Zurechtweisung anzunehmen?

Inmitten eines drohenden Krieges zwischen dem zukünftigen König David und ihrem ungehobelten Ehemann Nabal, handelte Abigail scharfsinnig und besonnen. Vermutlich hatte sie es sehr schwer in ihrer Ehe, aber sie ließ sich nicht negativ von dem bösen Verhalten ihres Mannes beeinflussen. Sie ergriff die Initiative und suchte das Gespräch mit David. Abigail handelte aus Liebe und war sogar bereit, sich selbst für Nabal und all seine Diener zu opfern! Damit ist sie ein Vorschatten auf Jesus Christus und das Evangelium.

Abigails Geschichte ging gut aus. David hörte auf die Worte der weisen Frau und war bereit, sich korrigieren zu lassen. Der Krieg wurde verhindert.

Für Jesus gab es kein Zurück. Er ging wirklich bis in den Tod und opferte sich für uns „Nabals“. Menschen mögen uns verletzen und böse Gedanken gegen uns hegen, aber die Wahrheit ist: Wir sind noch viel schlechter, als sie denken.     

Der Ort, an dem wir am meisten kritisiert werden, ist das Kreuz. Wir sind derart von Sünde durchtränkt, dass der Tod des lebendigen Gottes nötig war, um uns zu retten! Aber Seine Liebe war so groß, dass Er dieses Opfer brachte. Er schenkt uns Vergebung. Wie viel mehr sollten wir den Menschen vergeben, die uns unrecht tun, und – wie Abigail – unsere Taten von Weisheit und Liebe leiten lassen!

Eine hinterhältige Frage

Händeringend suchten die Pharisäer nach Wegen, Jesus beim Volk unbeliebt zu machen und die Römer dazu zu bringen, Ihn zu töten. Dabei gingen sie sogar so weit, sich mit ihren Feinden zu verbünden – den Herodianern. Während die Pharisäer die religiösen Gesetze hüteten, traten die Herodianer für das Gesetz Roms ein. Obwohl sie so gegensätzlich waren, sahen die Pharisäer ihre einzige Chance in einer „Kooperation“.

Das Problem: Sie wollten Jesus aus theologischen Gründen loswerden. Aber Theologie zählte für die Römer nicht. Ein politischer Grund musste her. Und so schmiedeten die Pharisäer einen Plan…

In Markus 12,13 lesen wir, wie die religiöse Elite Pharisäer und Herodianer zu Jesus sandte, „um Ihn in der Rede zu fangen“. Als diese beiden Gruppen um Ihn versammelt waren, konfrontierten sie Jesus mit einer hinterhältigen Frage: „Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben oder nicht?“ (V.24)

Diese Frage steckte politisch und theologisch voller Zündstoff. Die Pharisäer hatten bewusst dafür gesorgt, dass Jesus von Menschen umgeben war, die hochexplosiv auf Seine Antwort reagieren würden. Er stand in Gefahr, mit einem „Ja“ entweder das jüdische Volk gegen sich aufzubringen oder mit einem „Nein“ die Römer. Erbarmungslos warteten die Anwesenden auf Seine Reaktion: „Sollen wir dem römischen Kaiser, der ein heidnischer Götzenanbeter ist und das Heilige Land Gottes besetzt, Steuern zahlen?“

Wahrer Mensch und wahrer Gott

Menschlich gesehen konnte Er keine richtige Antwort geben. Aber Jesus war nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott! Er kannte die Absichten der Pharisäer. Deshalb sprach er zu ihnen: „Weshalb versucht ihr mich?“

Jesus kennt auch uns. Unsere Seelen. Unsere Motivationen. Wir können uns nicht vor Ihm verstecken und es hat auch keinen Sinn, Ihm etwas vorzuspielen. Jesus weiß um die hintersten Kammern und verborgensten Ecken unserer Herzen.

Könnte es sein, dass diese Worte womöglich auch Ihnen gelten: „Warum versuchst du mich?“ Möchten Sie Jesus täuschen? Es ist Zeit, vor Gott zu kapitulieren. Er hält unser Leben in Seinen Händen. Keine Maske kann vor Ihm nicht bestehen! Lassen Sie uns beten, dass Er unsere Heuchelei aufdeckt und lebendigen Glauben schenkt.

Wie reagierte Jesus auf die hinterhältige Frage und was können wir persönlich von Ihm lernen? Die ganze Predigt von Pastor Christian Wegert ist im Archiv und in iTunes verfügbar.