Archiv für den Autor: Mirjana Joy Mertin

Eine hinterhältige Frage

Händeringend suchten die Pharisäer nach Wegen, Jesus beim Volk unbeliebt zu machen und die Römer dazu zu bringen, Ihn zu töten. Dabei gingen sie sogar so weit, sich mit ihren Feinden zu verbünden – den Herodianern. Während die Pharisäer die religiösen Gesetze hüteten, traten die Herodianer für das Gesetz Roms ein. Obwohl sie so gegensätzlich waren, sahen die Pharisäer ihre einzige Chance in einer „Kooperation“.

Das Problem: Sie wollten Jesus aus theologischen Gründen loswerden. Aber Theologie zählte für die Römer nicht. Ein politischer Grund musste her. Und so schmiedeten die Pharisäer einen Plan…

In Markus 12,13 lesen wir, wie die religiöse Elite Pharisäer und Herodianer zu Jesus sandte, „um Ihn in der Rede zu fangen“. Als diese beiden Gruppen um Ihn versammelt waren, konfrontierten sie Jesus mit einer hinterhältigen Frage: „Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben oder nicht?“ (V.24)

Diese Frage steckte politisch und theologisch voller Zündstoff. Die Pharisäer hatten bewusst dafür gesorgt, dass Jesus von Menschen umgeben war, die hochexplosiv auf Seine Antwort reagieren würden. Er stand in Gefahr, mit einem „Ja“ entweder das jüdische Volk gegen sich aufzubringen oder mit einem „Nein“ die Römer. Erbarmungslos warteten die Anwesenden auf Seine Reaktion: „Sollen wir dem römischen Kaiser, der ein heidnischer Götzenanbeter ist und das Heilige Land Gottes besetzt, Steuern zahlen?“

Wahrer Mensch und wahrer Gott

Menschlich gesehen konnte Er keine richtige Antwort geben. Aber Jesus war nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott! Er kannte die Absichten der Pharisäer. Deshalb sprach er zu ihnen: „Weshalb versucht ihr mich?“

Jesus kennt auch uns. Unsere Seelen. Unsere Motivationen. Wir können uns nicht vor Ihm verstecken und es hat auch keinen Sinn, Ihm etwas vorzuspielen. Jesus weiß um die hintersten Kammern und verborgensten Ecken unserer Herzen.

Könnte es sein, dass diese Worte womöglich auch Ihnen gelten: „Warum versuchst du mich?“ Möchten Sie Jesus täuschen? Es ist Zeit, vor Gott zu kapitulieren. Er hält unser Leben in Seinen Händen. Keine Maske kann vor Ihm nicht bestehen! Lassen Sie uns beten, dass Er unsere Heuchelei aufdeckt und lebendigen Glauben schenkt.

Wie reagierte Jesus auf die hinterhältige Frage und was können wir persönlich von Ihm lernen? Die ganze Predigt von Pastor Christian Wegert ist im Archiv und in iTunes verfügbar.

Der Eckstein des Lebens

Seit einigen Jahren veranstaltet die Arche die internationale „Ecksteinkonferenz“. Auch in diesem Herbst wird dieses besondere Wochenende stattfinden. Nähere Infos folgen. 

Doch was genau bedeutet „Eckstein“? Warum wird Jesus in der Bibel als solcher bezeichnet? Im Markusevangelium zitiert Er aus dem Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“ 

Als ehemaliger Bauingenieur weiß Wolfgang Wegert, wie groß die Auswirkungen dieses Steins sind. In seiner Predigt am Sonntag erklärte er: Bei einem Hausbau muss genau darauf geachtet werden, dass der Eckstein akkurat eingebaut wird. Nach ihm wird das ganze Haus ausgerichtet. Er gibt den rechten Winkel vor und bestimmt die Stabilität des Gebäudes. Ebenso ist Jesus der Eckstein unseres Lebens. Er ist der Garant, dass unser Glaube im Winkel ist. Möchten Sie gesunden Glauben und gesunde Lehre, dann richten Sie sich an Christus aus!

Ein weiterer Aspekt des Ecksteins ist es, Verbindung und Zusammenhalt zu schaffen. Jesus vereint Nationen und Völker, Männer und Frauen, Brüder und Schwestern – auch Himmel und Erde. Jesus ist der Mittler zwischen Gott und Mensch, der Eckstein der Liebe, der uns eins gemacht hat mit dem Vater. Jesus ist das Zentrum, die Achse, das Herz unseres Glaubens, der Fixpunkt unseres Heils, das A und das O, Anfang und Ende. Ihm gebührt alle Ehre! Die ganze Predigt von Pastor Wegert ist im Arche-Predigtarchiv und in iTunes verfügbar. 

Im zweiten Teil des Gottesdienstes feierte die Arche das neue geistliche Leben in Jesus. Die „Täuflinge“ erzählten der Gemeinde von ihrer Begegnung mit Gott und wurden anschließend, als symbolisches Zeichen ihres Glaubens, von Andy Mertin im Taufbecken untergetaucht. Es war ein ganz besonderer Tag! 

Warum feiern wir Gottesdienst?

Auf der ganzen Welt versammeln sich Christen regelmäßig in Kirchen und Gemeinden. Im Mittelpunkt steht die Anbetung Gottes. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament berichten von diesen besonderen Treffen der Gläubigen. Doch was ist die tiefere Bedeutung? Reicht es nicht aus, allein die Bibel zu lesen und zu beten? Warum feiern Christen Gottesdienst?

In seiner Predigt am vergangenen Sonntag führte Christian Wegert fünf wesentliche Gründe für die Versammlung der Gläubigen an. Zwei von ihnen werden im Folgenden näher betrachtet.

1. Wir treten in die Gegenwart Gottes.

Der Hebräerbrief macht deutlich, dass wir bereits jetzt zum Berg Zion, dem himmlischen Jerusalem, gekommen sind (Hebräer 12,22). Gottes Kinder nehmen nicht erst im Himmel an der Anbetung Gottes teil, sondern schon heute, denn es heißt: „…ihr seid gekommen zu dem Berg Zion […] zu der Festversammlung…“ (Hebräer 12, 22-23).

Pastor Wegert erklärte: „Wenn wir als Gemeinde in der Anbetung zusammenkommen, dann treten wir in diese Festversammlung Gottes mit ein. Wir selbst kommen an diesen Ort und unsere Stimmen vereinen sich mit denen, die bereits im Himmel anbeten.“  

2. Gott wird auf besondere Weise verherrlicht.

Warum muss die Anbetung im Rahmen des Gottesdienstes geschehen? In einer Welt von Spotify und high-quality Musikboxen ist es doch auch möglich, in seinen eigenen vier Wänden Lobpreislieder zu singen. Über das Internet findet man außerdem eine große Bandbreite an Predigten. Wozu sollte man sich einer christlichen Versammlung anschließen, wenn es doch so viel leichter geht?

„Es ist gut, wenn Menschen Gott allein loben, aber noch viel herrlicher ist es, wenn sie es gemeinsam tun“, sagte Pastor Wegert. „Eine Geige klingt schön, aber ein Orchester klingt schöner.“ Wenn Christen gemeinsam Gott anbeten, wird Er mehr geehrt. Denn Seine übernatürliche Kraft wird auf besondere Weise deutlich, wenn sich Menschen unterschiedlichster Herkunft, mit verschiedenen Bildungsgraden, Persönlichkeiten und Temperamenten in Einheit versammeln. Diese tiefe Liebe und Verbundenheit untereinander kann nur Gott schenken. Die Versammlung der Christen im Gottesdienst gibt Ihm die Ehre und ist zugleich ein großartiges Zeugnis vor der Welt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Johannes 13,35).

Wollen wir nicht auch Teil dieser Einheit sein und Gott auf ganz besondere Weise gemeinsam mit unseren Glaubensgeschwistern verherrlichen?

Die ganze Predigt von Christian Wegert „Warum versammeln wir uns zum Gottesdienst?“ ist auf der Arche-Website und in iTunes verfügbar.

Neu: Das Andachtsbuch von Wolfgang Wegert

Es ist so weit! Pünktlich zu Weihnachten erscheint das neue Andachtsbuch von Pastor Wolfgang Wegert. Ab sofort können Sie das Buch im Arche-Shop, per E-Mail (info@arche-gemeinde.de) oder telefonisch (040 / 54 70 50) bestellen.

„Leben aus Gottes Wort“ enthält für jeden Tag im Jahr einen Bibelvers, der auf Basis des biblischen Zusammenhangs ausgelegt und auf das praktische Leben angewendet wird. Die persönlichen Glaubenserfahrungen des langjährigen Pastors, Beispiele und Illustrationen machen die Andachten besonders nachvollziehbar und führen zur Erbauung, zur Ermahnung und zur Tröstung (1. Korinther 14,3). Darum kann die Devise dieses Buches durchaus lauten: Lehre ist Leben.

Eine persönliche Empfehlung von Pastor Christian Wegert:

Arche-Chor Musical 2019

Stimmgewaltig, humorvoll und vor allem sehr bewegend – das ist nur ein schwacher Versuch, das gestrige Arche-Chor Musical „Herr der Geschichte“ in Worte zu fassen. Denn auch in diesem Jahr wurden alle Erwartungen der Besucher weit übertroffen.

Ca. 1.300 Menschen füllten den Gemeinde-Saal. Darunter waren viele Gäste, die das erste Mal von der Botschaft der Bibel hörten. In Form von mitreißender Musik und spannenden Theaterszenen vermittelte der Arche-Chor: Die Heilsgeschichte Gottes zieht sich wie ein roter Faden durch das Alte und Neue Testament. Und diese Geschichte hat bis heute Kraft, Leben zu verändern.

Beginnend bei dem Sündenfall im Garten Eden und der Verheißung Gottes, einen Retter zu senden, der die Menschheit von ihrer Schuld erlösen würde, führten Adam (Raphael Franz) und Eva (Lena Meyer) die Besucher durch den Abend. Dabei bewegte sie eine Frage: Wer ist dieser angekündigte Retter?

In den folgenden Szenen, die überzeugend von verschiedenen, ehrenamtlichen Schauspielern/-innen dargestellt wurden, beobachteten Adam und Eva entsetzt, wie sich die Menschen immer wieder von Gott abwandten. Weder Noah, noch Abraham, Mose oder König David waren in der Lage, sich selbst, geschweige denn die ganze Menschheit, von der Sünde zu befreien. „Sie sind alle nicht besser als wir!“, rief Adam verzweifelt aus.

Szenenwechsel: Die Geburt eines Babys weckte neue Hoffnung. „Das ist der verheißene Retter!“, freute sich Eva, aber Adam war noch nicht überzeugt. Wie sollte es einem kleinen Kind in der Futterkrippe möglich sein, die Menschheit zu erlösen?

Doch dieses Kind blieb nicht in der Krippe. Es wurde erwachsen. Jesus Christus ließ sich ans Kreuz Nageln und starb für die Sünde der Menschen. Aber das Grab konnte ihn nicht halten. Auf der Bühne brach große Freude aus. Der Chor – nun nicht mehr in dunklen Roben, sondern weiß gekleidet – sang über die Auferstehung. Auch die Besucher ließen sich von der Freude, den feierlichen Melodien und tiefgehenden Texten mitreißen. Das Warten hat ein Ende, der Retter ist da. Er ist der Herr der Geschichte. Eine schönere Botschaft zum ersten Advent hätte es nicht geben können.

Ganz herzlich danken wir allen Mitwirkenden für dieses unvergessliche Musical – allen voran den Arche-Chor Leiterinnen, Norma Huck und Pamela Meyer.

Alles für Christus

Pastor Wolfgang Wegert in Glauchau

Am vergangenen Mittwoch veranstaltete die Arche „Evangelium für unser Land“ in der Sachsenlandhalle in Glauchau. Zwischen 250 und 300 Besucher nahmen an dem Gottesdienst teil und freuten sich, Pastor Wolfgang Wegert persönlich kennenzulernen. Für die musikalische Gestaltung sorgte eine kleine Gruppe des Arche-Chores.

Viele Menschen wurden durch die Predigt über Philipper 4,10-13 ermutigt, in der Pastor Wegert über die Zufriedenheit und Dankbarkeit im Evangelium sprach. Die Suche nach Erfüllung bestimmt das Leben unserer Gesellschaft. Dabei endet diese oft in Frustration und eine noch tiefere Leere und Sehnsucht breiten sich in den Herzen aus. Eine Sehnsucht, die allein in Jesus Christus gestillt werden kann.

In persönlichen Gesprächen wurde deutlich, dass viele Besucher durch die Arche ihre Erfüllung im Evangelium finden durften. Dabei gebrauchte Gott die Fernsehsendungen sowie das Buch von Wolfgang Wegert „Das Evangelium kennen und genießen“ auf wunderbare Weise. Immer wieder bedankten Menschen sich für die bibeltreuen, fundierten Predigten. Pastor Wegert und sein Team waren sehr von diesen Zeugnissen bewegt und der Gottesdienst in Glauchau wurde nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Arche zu einem großen Segen.

Männerbrunch in der Arche

Zurück in Hamburg sprach Wolfgang Wegert beim Arche-Männerbrunch über das bewegende Lebenszeugnis des Missionars Jim Elliot. Rund 90 Männer trafen sich zum gemeinsamen Frühstück im Arche-Café und erfuhren große Ermutigung durch den Vortrag.

Mit nur 29 Jahren wurde Elliot auf einer Missionsreise von Auca-Indianern getötet. Nach diesem tragischen Verlust veröffentlichte Elizabeth Elliot eine Biografie sowie Tagebucheinträge ihres Mannes, die bis heute Menschen auf der ganzen Welt ermutigen, treu für Jesus zu leben. Denn genau das war Jim Elliots Herzensanliegen: ein Leben der totalen Hingabe für das Evangelium. Sein Motto und ein bekanntes Zitat aus dem Buch „Im Schatten des Allmächtigen“ lautete:

Der ist kein Tor, der verliert, was er nicht behalten kann, aber gewinnt, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Jim Elliot war bereit, sein irdisches Leben für Jesus zu geben. Er wusste, dass der wahre Schatz nicht in der Welt lag, sondern in der Ewigkeit bei Gott. Seine Liebe zu seinem Retter war so groß, dass er bis in den Tod für ihn ging. Sind auch wir bereit, alles für Jesus zu geben?

Der Vortrag ist als Audio-Datei im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Die Bibel über Ehe und Scheidung

Die Ehe wird in unserer Gesellschaft sehr umkämpft. Sind die Schmetterlinge verflogen, wird oft nicht lang gezögert und nach einem neuen Partner Ausschau gehalten. Viele Paare verzichten vorsorglich ganz auf das Eheversprechen, führen aber dennoch eine Beziehung, die der Ehe sehr ähnlich ist. Das Thema Hochzeit erscheint oftmals bedrohlich oder so faszinierend, dass dieser „perfekte Tag“ zum Mittelpunkt des Lebens gemacht wird. Sobald die rosarote Brille im Ehealltag dann einen Riss bekommt, verliert das einst romantische Versprechen „…bis dass der Tod uns scheidet“ seinen Glanz. 

Vielleicht könnte man meinen, all das seien Phänomene des 21. Jahrhunderts, doch ein Blick in die Bibel offenbart das Gegenteil. Bereits zu Jesu Zeiten, ja, sogar im Alten Testament, als Mose mit dem Volk Israel durch die Wüste zog, versuchten verheiratete Leute einen Notausgang zu finden. Sie wussten, dass die Ehe ein lebenslanger Bund vor Gott war, aber aufgrund ihrer verhärteten Herzen erlaubte Mose den Eheleuten schließlich, Scheidebriefe zu schreiben und sich von ihrem jeweiligen Partner zu trennen (5. Mose 24).

Und genau diese Bibelstelle zitierten die Pharisäer, als sie Jesus in ihrer Hinterlist mit dem Thema Scheidung konfrontierten: „Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau zu entlassen?“ (Markus 10,2). Aber Jesus ließ sich nicht beirren. Seine Reaktion? Er führte sie zum Grundsatz zurück: Die Ehe ist keine Erfindung von Menschen. Sie kann nicht beliebig umgedeutet und so ausgelebt werden, wie man(n) oder frau es gern hätte, sondern die Ehe ist eine Schöpfungsordnung. Gott selbst ist ihr Initiator. Wie lautet die biblische Definition von Ehe und was lehrt Gott über Scheidung?

Die aktuelle Predigt von Pastor Christian Wegert über Markus 10,1-12 ist jetzt im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Töte die Sünde, sonst tötet sie dich!

In unserer heutigen Gesellschaft spricht man nicht über die Hölle. Zumindest zieht man ihre Existenz nicht ernsthaft in Erwägung. Wenn es überhaupt ein Leben nach dem Tod gibt, dann kann es sich nur um das Paradies, den Himmel oder irgendeinen anderen schönen Ort handeln. Davon sind die meisten Menschen überzeugt. Und wenn doch jemand das Thema Hölle aufbringt, wird sie mit einem spaßigen Partyurlaub verglichen. „Im Himmel wäre es bestimmt langweilig. Ich möchte ein bisschen Action“, heißt es dann salopp. Auch Kirchen predigen viel lieber über die Liebe Gottes als über Sein Gericht. Solch harte Worte würden die Gottesdienstbesucher doch nur verschrecken.

Vielleicht hüllen wir uns bei dieser ernsten Thematik lieber in Schweigen, doch die Bibel tut es nicht. Jesus Christus selbst spricht sehr deutlich darüber, was Menschen nach ihrem Tod erwartet, wenn sie ihr Leben ohne Gott führen: die Hölle. Nicht ohne Grund warnt er im Markus-Evangelium: „Und wenn dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füße hast und in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9, 45-46).

Jesus propagiert hier keine Selbstverstümmelung. Seine Sprache ist bildlich zu verstehen. Dennoch verliert der Inhalt dadurch nicht an Ernsthaftigkeit. Die Hand steht für unsere Taten, der Fuß für unseren Lebenswandel und das Auge für alles, was wir begehren. Jeder Punkt für sich birgt eine große Gefahrenquelle. Die Sünde im Leben jedes Menschen ist real. Und Gottes Gericht ist es auch. Wir sind aufgerufen, unsere Herzen zu prüfen und die Sünde zu töten, denn sonst tötet sie uns!

Hören Sie die aktuelle Arche-Predigt von Pastor Andy Mertin: „Zwischen Himmel und Hölle“.

Ein Widerspruch mit Folgen

„Wer ist der Größte?“ Diese Frage beschäftigte die Jünger Jesu (Markus 9, 33 ff). Dabei interessierte sie weniger die Körpergröße als vielmehr die Größe des eigenen Ichs, die Sehnsucht nach Anerkennung. Werfen wir einen Blick auf die heutige Gesellschaft, müssen wir feststellen, dass sich in diesem Punkt nicht viel verändert hat. Das Streben nach Ansehen hat lediglich neue Formen angenommen. Vielleicht vergleichen wir nicht mehr unsere Hektar Land oder unsere Schafsherden, dafür dreht sich jedoch alles um Follower, Likes und Hashtags. 

Die sozialen Netzwerke treffen einen Nerv in unseren Herzen. Sie ermöglichen uns, das Leben genauso zu präsentieren, wie wir es wollen: glückliche Beziehungen, perfekte Kinder, traumhaftschöne Urlaubsreisen und ein tadelloses Aussehen. Natürlich würde niemand auf die Idee kommen, eine Fotosession zu initiieren, wenn alles drunter und drüber geht, die Kinder sich gegenseitig an den Haaren ziehen, ein Ehestreit ausbricht und die unbezahlten Rechnungen den Schreibtisch bedecken. Wir sehnen uns nach Bewunderung. Wir wollen die Größten sein. Es ist, als befänden wir uns auf dem größten Maskenball der Geschichte. 

Aber bei Jesus ist es ganz anders. Gottes Reich braucht keine stolzen, sondern demütige Menschen. Die Lehre der Bibel steht im Widerspruch zur Welt: „Wenn du der Erste sein willst, sei der Letzte.“ Der Ego-Trip ist die Verliererstraße. Stolz dreht sich nur um sich selbst. Wenn wir aber von uns wegschauen, auf Jesus, leben wir zielorientiert und kommen vorwärts. In Demut liegt die Kraft, mit der Gott arbeitet.  

Die aktuelle Predigt von Pastor Wolfgang Wegert aus der Markus-Serie ist jetzt im Arche-Predigtarchiv und auf iTunes verfügbar.  

Kinderherbstfest 2019

Zum Reformationstag veranstaltet die Arche Gemeinde seit einigen Jahren ein Kinderherbstfest. Während sich der Halloween-Trend immer mehr in Deutschland verbreitet, dient das Herbstfest als Alternative und bietet gleichzeitig eine Möglichkeit, um auch kirchenferne Menschen zu erreichen.

In diesem Jahr gab es wieder eine Vielfalt an Spiel- und Bastelstationen: vom Kinderschminken über einen Nerf-Gun-Parcours bis hin zu einer Bibel-Rallye. Am Ende durften natürlich auch eine fröhliche Lobpreiszeit und eine spannende Geschichte nicht fehlen.

Das Team der Arche-Kindermitarbeiter freute sich über die große Besucherzahl. Über 230 Kinder, 200 Erwachsene und 80 Helfer/innen erfüllten das gesamte Gebäude mit viel Lachen, Kreativität und Freude. Dabei waren insbesondere auch die „Royal Rangers“, die christlichen Pfadfinder der Gemeinde, eine große Unterstützung.

Ein Vater schrieb eine sehr ermutigende Nachricht an den Leiter des Kinderteams, Matt Dean:
Wir möchten euch von Herzen für euren wunderbaren Einsatz heute bedanken. Der Lobpreis und die Geschichte waren auch für uns Eltern sehr bewegend, neben all den tollen Stationen. Unsere Kinder und viele andere Kinder hatten heute ein Lächeln auf dem Gesicht an diesem Schreckenstag. Preis den Herrn für die Gnade und Liebe zu den Kindern, die er in euer Herz gegeben hat.

Ein großes Dankeschön an alle lieben Helfer! Möge Gott euch reich für euren Dienst segnen.

Zum Vormerken: Das nächste Kinderherbst findet am 31. Oktober 2020 statt.