Das Lob der tugendhaften Frau aus Sprüche 31

Was hat uns die Frau aus Sprüche 31 eigentlich heute zu sagen? Die Tugenden des geschickten handwerklichen Arbeiten mit Flachs und Wolle sind ja heutzutage eher rar.

Wie kann man verstehen, dass sie vor Sonnenaufgang aufsteht, ihre Lenden und ihre Arme stärkt, aber ihr Licht des Nachts nicht verlischt – braucht diese Frau denn nie Ruhe? Sie ist nur freundlich zu ihrem Mann, kleidet sich in Kraft und Würde und gütige Weisung ist stets auf ihrer Zunge. Wo gibt es denn sowas? Ist diese weise Frau nur eine Utopie oder ist sie uns eher ein Vorbild?

 

Mit diesen Fragen machten sich 60 Arche-Frauen im Alter von 20 bis 75 Jahren zu einem Wochenende am Wittensee auf. Vom 16. bis 18. März wollten wir herausfinden, was Gott sich mit diesem weiblichen Ideal gedacht hat und wie wir es in unserem heutigen Alltag leben können.

Zunächst durften wir feststellen, dass die Grundlage einer Gott wohlgefälligen Frau ihre Beziehung zu ihrem Erlöser ist. Sprüche 31,30 sagt: „Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll man loben“. Die Furcht des Herrn ist der Anfang aller Weisheit. Wohltuend war es zu erkennen, dass Gott allein unsere Kraftquelle ist, dass deswegen unser Licht nicht erlischt, weil Jesus Christus das Licht selbst ist, das in uns brennt. In ihm kann die Frau auch heute alles zu seiner Ehre tun, egal, ob sie Single, Ehefrau, Mutter oder Oma ist. Wo auch immer Gott uns Frauen hingestellt hat, wollen wir zu seiner Ehre leben und uns auf seine Kraft in unserer Schwachheit verlassen. Ihm zu vertrauen gibt uns die Stärke, die wir brauchen.

Durch viele inhaltsreiche Vorträge und intensive Gruppenarbeiten wurden diese Themen behandelt und auf Spaziergängen und während Bastelarbeiten individuell reflektiert. Auch Singen, Lachen und Spielen kamen nicht zu kurz.

Mit einem Abendmahlsgottesdienst mit einer persönlichen Segnungsszeit endete das viel zu kurze Wochenende. Keine Frage, die „Sprüche 31 Frau“ hat uns alle inspiriert ihr nachzueifern. „Sie lacht des kommenden Tages“ – was auch immer kommen mag. Einer geht voran, der uns berufen hat, ihm treu und mit allem Eifer zu dienen. Ja, das wollen wir tun, ganz gleich, wo wir stehen!

Soli Deo Gloria.