Aktuelle Informationen zu den Arche Gottesdiensten

BITTE DAS VERANSTALTUNGSUPDATE VOM 16.03.2020 BEACHTEN

Aus aktuellem Anlass hat Pastor Christian Wegert heute einen Hirtenbrief an die Arche Gemeinde geschrieben, den wir hier abdrucken. Darin sind wichtige Hinweise bezüglich der Gottesdienste und weiterer Treffen in der Arche Gemeinde enthalten.

Liebe Arche Gemeinde,
in diesen Tagen wird die Welt vom Corona Virus erschüttert. Stündlich ändert sich die Nachrichtenlage und während ich diese Zeilen schreibe, ist niemand sicher, ob, wie und wann der Virus eingedämmt werden kann.

In Krisen wie dieser vertrauen wir darauf, dass Gott regiert und niemals die Kontrolle verliert, denn „der Herr hat seinen Thron im Himmel, und sein Reich herrscht über alles“ (Psalm 103,19). Die Menschheit steht hilflos vor dem neuen Virus, aber Gott nicht. Weil dem so ist, können wir ihm unser ganzes Leben anvertrauen, denn schließlich hält er es von Anfang bis Ende in Seinen Händen. 

Zugleich aber haben wir Verantwortung vor Gott und Menschen. Um eine weitere Verbreitung des Virus eindämmen zu helfen, sehen wir uns als Pastoren und Älteste dazu veranlasst, die aktuellen Vorschriften der Behörden zu beachten und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. 

Deshalb werden ab Sonntag, den 15.03.2020 bis auf weiteres unsere Gottesdienste nur im Livestream auf YouTube zu besuchen sein. Wir planen, den gesamten Gottesdienst jeweils ab 10:00 Uhr mit Kameras ins Internet zu übertragen. Den Link zum Livestream werden wir zeitnah auf unserer Homepage (www.arche-gemeinde.de) bekanntgeben. Es bietet sich an die Übertragung in kleinen Gruppen, wie zum Beispiel als Hauskreis, anzusehen.

Was ist mit den anderen Zusammenkünften?

  • Die Seniorennachmittage finden bis auf weiteres nicht statt, da die Älteren zur Risikogruppe gehören.
  • Die Gemeindebibelschule fällt bis auf weiteres aus.
  • Hauskreise, Gebets- und Jugendtreffen, sowie die Glaubensgrund- und Mitgliedskurse finden aufgrund ihrer überschaubaren Größe weiter statt.

Beim Besuch dieser kleinen Zusammenkünfte bitten wir Euch dringend, die Hygienevorschriften des Robert Koch Instituts zu befolgen, da wir nicht garantieren können, dass alle Teilnehmer virusfrei sind. Diese Vorschriften hängen auch im Gemeindezentrum aus.

Liebe Geschwister, diese weltweite Krise macht deutlich, dass der Mensch nichts im Griff hat und ganz und gar vom lebendigen Gott abhängt. Unser Herr Jesus hat gesagt: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16,33). Daran wollen wir festhalten.

Euer Bruder im Herrn

Christian Wegert mit den Pastoren und Ältesten

Weinen hat seine Zeit – Interview mit John Piper

Inmitten von Corona-Virus, Flüchtlingskrise und politischem Unfrieden fällt es vielen schwer, Ruhe zu bewahren und fröhlich in den Tag zu gehen. Das Leben ist unberechenbar. Wer garantiert uns Gesundheit? Wer gibt uns Sicherheit in dieser gefallenen Welt?

Der U.S.-amerikanische Pastor und Gründer von „Desiring God“, John Piper, ist bekannt für seine „Theologie der Freude“. Die Bibel fordert die Christen immer wieder auf, sich zu freuen. Aber ist es möglich, diese Freude sogar in Leidenszeiten zu empfinden? Was hat es auf sich mit dem Vers aus dem Buch Prediger: „Weinen hat seine Zeit“? Gibt es hier einen Widerspruch in der Bibel?

Im Rahmen der Evangelium21/Ecksteinkonferenz im vergangenen Herbst führte die Arche ein persönliches Interview mit John Piper. Dabei teilte der Theologe bewegende Erfahrungen aus seinem Leben. 

Frauenfreizeit 2020 – Vom Umgang mit schwierigen Menschen

Wer kennt es nicht? In der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde, ja, vielleicht sogar in der eigenen Familie stoßen wir auf schwierige Menschen. Sie verletzen und demütigen uns mit ihren Worten und Taten. Möglicherweise schaden sie uns so sehr, dass wir es kaum ertragen können. Was nun? Wie können und sollten wir uns gegenüber diesen Leuten verhalten?

„Abigail – vom Umgang mit schwierigen Menschen“, unter diesem Thema stand die diesjährige Frauenfreizeit der Arche. Am vergangenen Wochenende fuhren 80 Frauen im Alter von 20 bis 80 Jahren an den Wittensee. Auch einige Frauen aus der Arche-Tochtergemeinde in Stade waren dabei. Die Teilnehmerinnen verbrachten zwei sehr schöne Tage mit Lobpreis- und Gebetszeiten, Gruppenarbeiten, persönlichen Gesprächen, Spaziergängen, Spielen und Basteln.

Anhand der Geschichte der weisen Abigail aus 1. Samuel 25, studierten die Teilnehmerinnen, was eine gottesfürchtige Persönlichkeit ausmacht. Nur, weil andere uns schlecht behandeln, müssen wir es ihnen nicht gleichtun. Wir sind nicht verantwortlich für die Sünden unserer Mitmenschen, aber wir sind verantwortlich für unser eigenes Handeln. Sehnen wir uns danach, Jesus ähnlicher zu werden? Sind wir bereit, Zurechtweisung anzunehmen?

Inmitten eines drohenden Krieges zwischen dem zukünftigen König David und ihrem ungehobelten Ehemann Nabal, handelte Abigail scharfsinnig und besonnen. Vermutlich hatte sie es sehr schwer in ihrer Ehe, aber sie ließ sich nicht negativ von dem bösen Verhalten ihres Mannes beeinflussen. Sie ergriff die Initiative und suchte das Gespräch mit David. Abigail handelte aus Liebe und war sogar bereit, sich selbst für Nabal und all seine Diener zu opfern! Damit ist sie ein Vorschatten auf Jesus Christus und das Evangelium.

Abigails Geschichte ging gut aus. David hörte auf die Worte der weisen Frau und war bereit, sich korrigieren zu lassen. Der Krieg wurde verhindert.

Für Jesus gab es kein Zurück. Er ging wirklich bis in den Tod und opferte sich für uns „Nabals“. Menschen mögen uns verletzen und böse Gedanken gegen uns hegen, aber die Wahrheit ist: Wir sind noch viel schlechter, als sie denken.     

Der Ort, an dem wir am meisten kritisiert werden, ist das Kreuz. Wir sind derart von Sünde durchtränkt, dass der Tod des lebendigen Gottes nötig war, um uns zu retten! Aber Seine Liebe war so groß, dass Er dieses Opfer brachte. Er schenkt uns Vergebung. Wie viel mehr sollten wir den Menschen vergeben, die uns unrecht tun, und – wie Abigail – unsere Taten von Weisheit und Liebe leiten lassen!

Eine hinterhältige Frage

Händeringend suchten die Pharisäer nach Wegen, Jesus beim Volk unbeliebt zu machen und die Römer dazu zu bringen, Ihn zu töten. Dabei gingen sie sogar so weit, sich mit ihren Feinden zu verbünden – den Herodianern. Während die Pharisäer die religiösen Gesetze hüteten, traten die Herodianer für das Gesetz Roms ein. Obwohl sie so gegensätzlich waren, sahen die Pharisäer ihre einzige Chance in einer „Kooperation“.

Das Problem: Sie wollten Jesus aus theologischen Gründen loswerden. Aber Theologie zählte für die Römer nicht. Ein politischer Grund musste her. Und so schmiedeten die Pharisäer einen Plan…

In Markus 12,13 lesen wir, wie die religiöse Elite Pharisäer und Herodianer zu Jesus sandte, „um Ihn in der Rede zu fangen“. Als diese beiden Gruppen um Ihn versammelt waren, konfrontierten sie Jesus mit einer hinterhältigen Frage: „Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben oder nicht?“ (V.24)

Diese Frage steckte politisch und theologisch voller Zündstoff. Die Pharisäer hatten bewusst dafür gesorgt, dass Jesus von Menschen umgeben war, die hochexplosiv auf Seine Antwort reagieren würden. Er stand in Gefahr, mit einem „Ja“ entweder das jüdische Volk gegen sich aufzubringen oder mit einem „Nein“ die Römer. Erbarmungslos warteten die Anwesenden auf Seine Reaktion: „Sollen wir dem römischen Kaiser, der ein heidnischer Götzenanbeter ist und das Heilige Land Gottes besetzt, Steuern zahlen?“

Wahrer Mensch und wahrer Gott

Menschlich gesehen konnte Er keine richtige Antwort geben. Aber Jesus war nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott! Er kannte die Absichten der Pharisäer. Deshalb sprach er zu ihnen: „Weshalb versucht ihr mich?“

Jesus kennt auch uns. Unsere Seelen. Unsere Motivationen. Wir können uns nicht vor Ihm verstecken und es hat auch keinen Sinn, Ihm etwas vorzuspielen. Jesus weiß um die hintersten Kammern und verborgensten Ecken unserer Herzen.

Könnte es sein, dass diese Worte womöglich auch Ihnen gelten: „Warum versuchst du mich?“ Möchten Sie Jesus täuschen? Es ist Zeit, vor Gott zu kapitulieren. Er hält unser Leben in Seinen Händen. Keine Maske kann vor Ihm nicht bestehen! Lassen Sie uns beten, dass Er unsere Heuchelei aufdeckt und lebendigen Glauben schenkt.

Wie reagierte Jesus auf die hinterhältige Frage und was können wir persönlich von Ihm lernen? Die ganze Predigt von Pastor Christian Wegert ist im Archiv und in iTunes verfügbar.

Der Eckstein des Lebens

Seit einigen Jahren veranstaltet die Arche die internationale „Ecksteinkonferenz“. Auch in diesem Herbst wird dieses besondere Wochenende stattfinden. Nähere Infos folgen. 

Doch was genau bedeutet „Eckstein“? Warum wird Jesus in der Bibel als solcher bezeichnet? Im Markusevangelium zitiert Er aus dem Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“ 

Als ehemaliger Bauingenieur weiß Wolfgang Wegert, wie groß die Auswirkungen dieses Steins sind. In seiner Predigt am Sonntag erklärte er: Bei einem Hausbau muss genau darauf geachtet werden, dass der Eckstein akkurat eingebaut wird. Nach ihm wird das ganze Haus ausgerichtet. Er gibt den rechten Winkel vor und bestimmt die Stabilität des Gebäudes. Ebenso ist Jesus der Eckstein unseres Lebens. Er ist der Garant, dass unser Glaube im Winkel ist. Möchten Sie gesunden Glauben und gesunde Lehre, dann richten Sie sich an Christus aus!

Ein weiterer Aspekt des Ecksteins ist es, Verbindung und Zusammenhalt zu schaffen. Jesus vereint Nationen und Völker, Männer und Frauen, Brüder und Schwestern – auch Himmel und Erde. Jesus ist der Mittler zwischen Gott und Mensch, der Eckstein der Liebe, der uns eins gemacht hat mit dem Vater. Jesus ist das Zentrum, die Achse, das Herz unseres Glaubens, der Fixpunkt unseres Heils, das A und das O, Anfang und Ende. Ihm gebührt alle Ehre! Die ganze Predigt von Pastor Wegert ist im Arche-Predigtarchiv und in iTunes verfügbar. 

Im zweiten Teil des Gottesdienstes feierte die Arche das neue geistliche Leben in Jesus. Die „Täuflinge“ erzählten der Gemeinde von ihrer Begegnung mit Gott und wurden anschließend, als symbolisches Zeichen ihres Glaubens, von Andy Mertin im Taufbecken untergetaucht. Es war ein ganz besonderer Tag! 

Warum feiern wir Gottesdienst?

Auf der ganzen Welt versammeln sich Christen regelmäßig in Kirchen und Gemeinden. Im Mittelpunkt steht die Anbetung Gottes. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament berichten von diesen besonderen Treffen der Gläubigen. Doch was ist die tiefere Bedeutung? Reicht es nicht aus, allein die Bibel zu lesen und zu beten? Warum feiern Christen Gottesdienst?

In seiner Predigt am vergangenen Sonntag führte Christian Wegert fünf wesentliche Gründe für die Versammlung der Gläubigen an. Zwei von ihnen werden im Folgenden näher betrachtet.

1. Wir treten in die Gegenwart Gottes.

Der Hebräerbrief macht deutlich, dass wir bereits jetzt zum Berg Zion, dem himmlischen Jerusalem, gekommen sind (Hebräer 12,22). Gottes Kinder nehmen nicht erst im Himmel an der Anbetung Gottes teil, sondern schon heute, denn es heißt: „…ihr seid gekommen zu dem Berg Zion […] zu der Festversammlung…“ (Hebräer 12, 22-23).

Pastor Wegert erklärte: „Wenn wir als Gemeinde in der Anbetung zusammenkommen, dann treten wir in diese Festversammlung Gottes mit ein. Wir selbst kommen an diesen Ort und unsere Stimmen vereinen sich mit denen, die bereits im Himmel anbeten.“  

2. Gott wird auf besondere Weise verherrlicht.

Warum muss die Anbetung im Rahmen des Gottesdienstes geschehen? In einer Welt von Spotify und high-quality Musikboxen ist es doch auch möglich, in seinen eigenen vier Wänden Lobpreislieder zu singen. Über das Internet findet man außerdem eine große Bandbreite an Predigten. Wozu sollte man sich einer christlichen Versammlung anschließen, wenn es doch so viel leichter geht?

„Es ist gut, wenn Menschen Gott allein loben, aber noch viel herrlicher ist es, wenn sie es gemeinsam tun“, sagte Pastor Wegert. „Eine Geige klingt schön, aber ein Orchester klingt schöner.“ Wenn Christen gemeinsam Gott anbeten, wird Er mehr geehrt. Denn Seine übernatürliche Kraft wird auf besondere Weise deutlich, wenn sich Menschen unterschiedlichster Herkunft, mit verschiedenen Bildungsgraden, Persönlichkeiten und Temperamenten in Einheit versammeln. Diese tiefe Liebe und Verbundenheit untereinander kann nur Gott schenken. Die Versammlung der Christen im Gottesdienst gibt Ihm die Ehre und ist zugleich ein großartiges Zeugnis vor der Welt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Johannes 13,35).

Wollen wir nicht auch Teil dieser Einheit sein und Gott auf ganz besondere Weise gemeinsam mit unseren Glaubensgeschwistern verherrlichen?

Die ganze Predigt von Christian Wegert „Warum versammeln wir uns zum Gottesdienst?“ ist auf der Arche-Website und in iTunes verfügbar.

Neu: Das Andachtsbuch von Wolfgang Wegert

Es ist so weit! Pünktlich zu Weihnachten erscheint das neue Andachtsbuch von Pastor Wolfgang Wegert. Ab sofort können Sie das Buch im Arche-Shop, per E-Mail (info@arche-gemeinde.de) oder telefonisch (040 / 54 70 50) bestellen.

„Leben aus Gottes Wort“ enthält für jeden Tag im Jahr einen Bibelvers, der auf Basis des biblischen Zusammenhangs ausgelegt und auf das praktische Leben angewendet wird. Die persönlichen Glaubenserfahrungen des langjährigen Pastors, Beispiele und Illustrationen machen die Andachten besonders nachvollziehbar und führen zur Erbauung, zur Ermahnung und zur Tröstung (1. Korinther 14,3). Darum kann die Devise dieses Buches durchaus lauten: Lehre ist Leben.

Eine persönliche Empfehlung von Pastor Christian Wegert:

Arche-Chor Musical 2019

Stimmgewaltig, humorvoll und vor allem sehr bewegend – das ist nur ein schwacher Versuch, das gestrige Arche-Chor Musical „Herr der Geschichte“ in Worte zu fassen. Denn auch in diesem Jahr wurden alle Erwartungen der Besucher weit übertroffen.

Ca. 1.300 Menschen füllten den Gemeinde-Saal. Darunter waren viele Gäste, die das erste Mal von der Botschaft der Bibel hörten. In Form von mitreißender Musik und spannenden Theaterszenen vermittelte der Arche-Chor: Die Heilsgeschichte Gottes zieht sich wie ein roter Faden durch das Alte und Neue Testament. Und diese Geschichte hat bis heute Kraft, Leben zu verändern.

Beginnend bei dem Sündenfall im Garten Eden und der Verheißung Gottes, einen Retter zu senden, der die Menschheit von ihrer Schuld erlösen würde, führten Adam (Raphael Franz) und Eva (Lena Meyer) die Besucher durch den Abend. Dabei bewegte sie eine Frage: Wer ist dieser angekündigte Retter?

In den folgenden Szenen, die überzeugend von verschiedenen, ehrenamtlichen Schauspielern/-innen dargestellt wurden, beobachteten Adam und Eva entsetzt, wie sich die Menschen immer wieder von Gott abwandten. Weder Noah, noch Abraham, Mose oder König David waren in der Lage, sich selbst, geschweige denn die ganze Menschheit, von der Sünde zu befreien. „Sie sind alle nicht besser als wir!“, rief Adam verzweifelt aus.

Szenenwechsel: Die Geburt eines Babys weckte neue Hoffnung. „Das ist der verheißene Retter!“, freute sich Eva, aber Adam war noch nicht überzeugt. Wie sollte es einem kleinen Kind in der Futterkrippe möglich sein, die Menschheit zu erlösen?

Doch dieses Kind blieb nicht in der Krippe. Es wurde erwachsen. Jesus Christus ließ sich ans Kreuz Nageln und starb für die Sünde der Menschen. Aber das Grab konnte ihn nicht halten. Auf der Bühne brach große Freude aus. Der Chor – nun nicht mehr in dunklen Roben, sondern weiß gekleidet – sang über die Auferstehung. Auch die Besucher ließen sich von der Freude, den feierlichen Melodien und tiefgehenden Texten mitreißen. Das Warten hat ein Ende, der Retter ist da. Er ist der Herr der Geschichte. Eine schönere Botschaft zum ersten Advent hätte es nicht geben können.

Ganz herzlich danken wir allen Mitwirkenden für dieses unvergessliche Musical – allen voran den Arche-Chor Leiterinnen, Norma Huck und Pamela Meyer.

Alles für Christus

Pastor Wolfgang Wegert in Glauchau

Am vergangenen Mittwoch veranstaltete die Arche „Evangelium für unser Land“ in der Sachsenlandhalle in Glauchau. Zwischen 250 und 300 Besucher nahmen an dem Gottesdienst teil und freuten sich, Pastor Wolfgang Wegert persönlich kennenzulernen. Für die musikalische Gestaltung sorgte eine kleine Gruppe des Arche-Chores.

Viele Menschen wurden durch die Predigt über Philipper 4,10-13 ermutigt, in der Pastor Wegert über die Zufriedenheit und Dankbarkeit im Evangelium sprach. Die Suche nach Erfüllung bestimmt das Leben unserer Gesellschaft. Dabei endet diese oft in Frustration und eine noch tiefere Leere und Sehnsucht breiten sich in den Herzen aus. Eine Sehnsucht, die allein in Jesus Christus gestillt werden kann.

In persönlichen Gesprächen wurde deutlich, dass viele Besucher durch die Arche ihre Erfüllung im Evangelium finden durften. Dabei gebrauchte Gott die Fernsehsendungen sowie das Buch von Wolfgang Wegert „Das Evangelium kennen und genießen“ auf wunderbare Weise. Immer wieder bedankten Menschen sich für die bibeltreuen, fundierten Predigten. Pastor Wegert und sein Team waren sehr von diesen Zeugnissen bewegt und der Gottesdienst in Glauchau wurde nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Arche zu einem großen Segen.

Männerbrunch in der Arche

Zurück in Hamburg sprach Wolfgang Wegert beim Arche-Männerbrunch über das bewegende Lebenszeugnis des Missionars Jim Elliot. Rund 90 Männer trafen sich zum gemeinsamen Frühstück im Arche-Café und erfuhren große Ermutigung durch den Vortrag.

Mit nur 29 Jahren wurde Elliot auf einer Missionsreise von Auca-Indianern getötet. Nach diesem tragischen Verlust veröffentlichte Elizabeth Elliot eine Biografie sowie Tagebucheinträge ihres Mannes, die bis heute Menschen auf der ganzen Welt ermutigen, treu für Jesus zu leben. Denn genau das war Jim Elliots Herzensanliegen: ein Leben der totalen Hingabe für das Evangelium. Sein Motto und ein bekanntes Zitat aus dem Buch „Im Schatten des Allmächtigen“ lautete:

Der ist kein Tor, der verliert, was er nicht behalten kann, aber gewinnt, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Jim Elliot war bereit, sein irdisches Leben für Jesus zu geben. Er wusste, dass der wahre Schatz nicht in der Welt lag, sondern in der Ewigkeit bei Gott. Seine Liebe zu seinem Retter war so groß, dass er bis in den Tod für ihn ging. Sind auch wir bereit, alles für Jesus zu geben?

Der Vortrag ist als Audio-Datei im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Die Bibel über Ehe und Scheidung

Die Ehe wird in unserer Gesellschaft sehr umkämpft. Sind die Schmetterlinge verflogen, wird oft nicht lang gezögert und nach einem neuen Partner Ausschau gehalten. Viele Paare verzichten vorsorglich ganz auf das Eheversprechen, führen aber dennoch eine Beziehung, die der Ehe sehr ähnlich ist. Das Thema Hochzeit erscheint oftmals bedrohlich oder so faszinierend, dass dieser „perfekte Tag“ zum Mittelpunkt des Lebens gemacht wird. Sobald die rosarote Brille im Ehealltag dann einen Riss bekommt, verliert das einst romantische Versprechen „…bis dass der Tod uns scheidet“ seinen Glanz. 

Vielleicht könnte man meinen, all das seien Phänomene des 21. Jahrhunderts, doch ein Blick in die Bibel offenbart das Gegenteil. Bereits zu Jesu Zeiten, ja, sogar im Alten Testament, als Mose mit dem Volk Israel durch die Wüste zog, versuchten verheiratete Leute einen Notausgang zu finden. Sie wussten, dass die Ehe ein lebenslanger Bund vor Gott war, aber aufgrund ihrer verhärteten Herzen erlaubte Mose den Eheleuten schließlich, Scheidebriefe zu schreiben und sich von ihrem jeweiligen Partner zu trennen (5. Mose 24).

Und genau diese Bibelstelle zitierten die Pharisäer, als sie Jesus in ihrer Hinterlist mit dem Thema Scheidung konfrontierten: „Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau zu entlassen?“ (Markus 10,2). Aber Jesus ließ sich nicht beirren. Seine Reaktion? Er führte sie zum Grundsatz zurück: Die Ehe ist keine Erfindung von Menschen. Sie kann nicht beliebig umgedeutet und so ausgelebt werden, wie man(n) oder frau es gern hätte, sondern die Ehe ist eine Schöpfungsordnung. Gott selbst ist ihr Initiator. Wie lautet die biblische Definition von Ehe und was lehrt Gott über Scheidung?

Die aktuelle Predigt von Pastor Christian Wegert über Markus 10,1-12 ist jetzt im Arche-Predigtarchiv verfügbar.