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Segnung der ersten Absolventen des Pastoren Kollegs

Der diesjährige Pfingstsonntag war ein ganz besonderer in der Geschichte des Gemeinde und Missionswerkes Arche. Seit der Gründung des Pastoren Kollegs im Februar 2014, erhielten die ersten Absolventen im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes ihre Urkunden. Anschließend wurden sie gemeinsam mit ihren Ehefrauen von der Gemeinde gesegnet.

In dem berufsbegleitenden Studium befassten sich die elf Männer mit 19 Modulen, die von Theologen aus dem In- und Ausland gelehrt wurden. So sehr sich die Referenten und Lektionen auch voneinander unterschieden, das Evangelium stand immer im Mittelpunkt.

„Christus-zentrierte Gemeinden brauchen Christus-zentrierte Männer“, betonte Jeff Purswell,  Leiter des Sovereign Grace Pastoren Kollegs, USA, in seiner Rede an die Absolventen. Er ermutigte sie, sich selbst aufzugeben, um Menschen das Wort Gottes zu bringen. Sie sollen Männer sein, die das Evangelium mit ihrem Leben bewahren: „Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei!“ (1.Timotheus 4,16).

In einer Welt, die das Kreuz ablehnt und Christen auf brutale Weise verfolgt, erscheint dieser Auftrag vielleicht so aussichtslos, wie der Versuch, den Mount Everest zu erklimmen – ohne das passende Equipment. Doch was, wenn der Schöpfer selbst die nötige Ausrüstung bereithält? Pastor Christian Wegert erinnerte in seiner Predigt an Mose, der so manche Ausrede hervorbrachte, als Gott ihn aufforderte, das Volk Israel aus Ägypten in die Freiheit zu führen.

Mose fühlte sich nicht bereit. Er war kein guter Redner und seine Vergangenheit machte ihn weder vor dem Pharao noch vor dem Volk Israel vertrauenswürdig. Aber Gott ließ sich von diesen Umständen nicht irritieren. Er gebrauchte Mose auf wunderbare Weise. Denn „wenn Gott uns zu einer Aufgabe beruft, wird Er uns mit all dem ausstatten, was nötig ist, um diese zu erfüllen“, lautete das erbauende Fazit der Predigt.

Und das gilt sowohl für die Absolventen des Pastoren Kollegs als auch für jeden einzelnen gläubigen Christen. Der Ruf in einen Dienst mag vor uns liegen, wie ein bedrohliches Gebirge. Was wird uns bei dem Aufstieg erwarten? Werden wir den Berg überwinden können? Aber mit dem Blick auf Jesus Christus gerichtet, schrumpft selbst der Mount Everest zu einer Miniatur-Landschaft. Kein Tal ist zu dunkel, keine Furcht und keine Herausforderung zu groß, denn Gottes Macht ist so viel größer. Gott selbst ist die rettende Botschaft.