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Missions- und Gebetsabend

„Jesus ist der einzige Grund, warum wir die Arbeit tun dürfen“, sagte Aldino Krüger am Dienstag beim Missions- und Gebetsabend in der Arche. Seit über 40 Jahren leben er und seine Frau Maja als Missionare in Brasilien. In all den Jahren schenkte Gott ihnen die Möglichkeit, u.a. 44 Kirchen und sieben Kinderheime aufzubauen, viele Suppenküchen zu eröffnen, ein Obdachlosenheim zu betreiben und verschiedene Sonntagsschulprogramme zu starten.

In den Heimen fanden die Kinder nicht nur ein Zuhause, sondern auch Hilfe für ihre berufliche Zukunft. Sie lernten Lebensmittel herzustellen, die sie anschließend in Lajeado verkauften. Außerdem wurden verschiedene Kurse angeboten, z.B. in den Bereichen Kochen, Computer und Stoffmalerei sowie eine Ausbildung in Maschinenstrickerei. Das größte Herzensanliegen des Missionsehepaares war jedoch immer, die Kinder und Jugendlichen mit dem Evangelium zu erreichen.

Gefahren in Brasilien

Es gab viele Höhen und Tiefen. Dreimal wurden Aldino und Maja Krüger mit dem Leben bedroht. Gefährliche Banden sind in Brasilien verbreitet und erschweren die Mission in dem Land. Aber Gott beschützte das Ehepaar. Er schenkte immer zum richtigen Zeitpunkt Gnade.

Wir sagen „Danke!“

Aldino und Maja sind ein großes Zeugnis. Die Arche unterstützt die Arbeit und zusammen mit den Krügers sind wir für jede Hilfe dankbar – sei es durch Gebet oder Spenden.

Gebetsanliegen: Wir bitten um Gebet für die Kinder in Brasilien und besonders im Kinderheim in Lajeado, dass sie und ihre Familien Hoffnung in Jesus finden.

Weitere Infos zum Missionswerk Arche sind monatlich in dem kostenlosen Magazin „Die Taube“ zu finden. Jetzt bestellen!

Ein Feuer, das niemals verlöscht

Das ist das Motto unseres diesjährigen „Internationalen Missionstages“ am Pfingstsonntag, den 04.06.2017.
„Ein Feuer, das niemals verlöscht“ gilt auch für das Leben vieler bekannter Personen aus der Bibel.
Ein Mose verfiel nach seinem Fehltritt 40 Jahre lang in Depression. Gott begegnete ihm aber in einem brennenden Dornbusch, dessen Feuer nicht verlosch.
Jeremia geriet in eine schwere Niedergeschlagenheit – „Burnout“ würde man heute sagen –, doch es brannte in seinem Herzen wie Feuer in den Gebeinen. Und Gott gebrauchte ihn trotz großer Schwachheit auch weiterhin in mächtiger Weise.
Das Herz der Emmaus-Jünger wurde durch den Tod ihres Meisters sehr verwirrt. Als Jesus aber auferstanden war und ihnen begegnete, riefen sie einander zu: „Brannte nicht unser Herz, als er mit uns auf dem Wege redete?“ (Lukas 24,32). Sie waren schwermütig geworden, aber der glimmende Docht war noch nicht erloschen. Und plötzlich loderte das Feuer wieder auf, und sie erkannten die Herrlichkeit ihres Herrn. Und statt dass ihr Dienst aufhörte, sollte er jetzt erst beginnen.
Auch wir Christen heute können aufgrund von Enttäuschungen, Rückschlägen oder auch Überarbeitung sehr wohl resignieren und ans Ende unserer Kraft kommen
Aber genauso wie der Herr es damals tat, gibt er auch heute dem Müden neue Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.

Alle sind herzlich eingeladen mit uns am 04.06. um 10:00 Uhr den internationalen Missionstag zu feiern und mehr darüber zu hören, dass das Feuer Gottes niemals verlöscht. In diesem besonderen Pfingstgottesdienst wird es auch eine Präsentation der Arche-Missionsfelder geben, sowie ein Gebet für die Nationen. Im Anschluss freuen wir uns auf gute Gemeinschaft bei einem Mittagsimbiß in der Arche.

Herzlich willkommen!

Nach dem 04.06. wird der Gottesdienst als Audioaufnahme im Predigt-Archiv zur Verfügung stehen.