Schlagwort-Archiv: Wolfgang Wegert

Tägliche Andacht mit Pastor Wolfgang Wegert

Die Medien verbreiten Tag für Tag traurige Nachrichten. Wie sehr sehnen wir uns doch nach der guten Nachricht der Bibel! In seinem Andachtsbuch „Leben aus Gottes Wort“ möchte Pastor Wolfgang Wegert die lebendige Hoffnung in Jesus Christus weitergeben.

Ab heute (14.04.2020) finden Sie montags bis freitags eine ermutigende Lesung von Pastor Wegert auf dem YouTube-Kanal der Arche. Erleben Sie, wie die Bibel ganz persönlich in Ihr Leben spricht. Das Andachtsbuch ist im Arche-Shop erhältlich.

Der Kern des christlichen Glaubens

Nächstenliebe wird in der Gesellschaft großgeschrieben. Obwohl nur noch wenige Menschen wirklich Interesse am christlichen Glauben zeigen, ist zumindest dieses Thema präsent. Dabei ist vielen klar: Nächstenliebe hat etwas mit Kirche zu tun. Tatsächlich sind es oft Christen und christliche Werke, die sich für notleidende Menschen einsetzen – und das hat auch einen Grund. Aber muss ich Christ sein, um Nächstenliebe zu üben? Muss ich die Bibel lesen und regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, um Flüchtlingen zu helfen, Corona-Patienten beizustehen und Blut zu spenden? Nein.

Nächstenliebe ist wichtig. Sehr wichtig. Aber sie ist nicht der Kern des christlichen Glaubens. Christsein bedeutet nicht in erster Linie, gute Taten zu tun, sondern Gott zu lieben.

Darum heißt es als Erstes: „…du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!‘ Dies ist das erste Gebot“ (Markus 12,30). Diese Liebe zu Jesus kommt als Erstes und erst dann heißt es: „Und das zweite ist ihm vergleichbar, nämlich dies: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‘“ (Markus 12,31).

Damit wird klar: Christliche Nächstenliebe ist eine Folge der Liebesbeziehung zu Gott. Wenn wir Ihn lieben, dann fließt daraus ganz natürlich auch die Liebe zu den Notleidenden. Aber alles beginnt mit unserer Hingabe zu Ihm. Denn vor Gott gilt nur das, was aus Liebe zu Ihm getan wurde. Selbst wenn wir unseren Mitmenschen das Allerbeste tun, aber Gott hassen und Ihn verwerfen, ist Nächstenliebe in Gottes Augen wertlos.

Hören Sie die ganze Predigt von Pastor Wolfgang Wegert: „Unberechenbare Liebe“ oder lesen Sie die Abschrift. Sollten Sie den Live-Gottesdienst am Sonntag verpasst haben, können Sie das Video hier anschauen.

Der Eckstein des Lebens

Seit einigen Jahren veranstaltet die Arche die internationale „Ecksteinkonferenz“. Auch in diesem Herbst wird dieses besondere Wochenende stattfinden. Nähere Infos folgen. 

Doch was genau bedeutet „Eckstein“? Warum wird Jesus in der Bibel als solcher bezeichnet? Im Markusevangelium zitiert Er aus dem Psalm 118: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“ 

Als ehemaliger Bauingenieur weiß Wolfgang Wegert, wie groß die Auswirkungen dieses Steins sind. In seiner Predigt am Sonntag erklärte er: Bei einem Hausbau muss genau darauf geachtet werden, dass der Eckstein akkurat eingebaut wird. Nach ihm wird das ganze Haus ausgerichtet. Er gibt den rechten Winkel vor und bestimmt die Stabilität des Gebäudes. Ebenso ist Jesus der Eckstein unseres Lebens. Er ist der Garant, dass unser Glaube im Winkel ist. Möchten Sie gesunden Glauben und gesunde Lehre, dann richten Sie sich an Christus aus!

Ein weiterer Aspekt des Ecksteins ist es, Verbindung und Zusammenhalt zu schaffen. Jesus vereint Nationen und Völker, Männer und Frauen, Brüder und Schwestern – auch Himmel und Erde. Jesus ist der Mittler zwischen Gott und Mensch, der Eckstein der Liebe, der uns eins gemacht hat mit dem Vater. Jesus ist das Zentrum, die Achse, das Herz unseres Glaubens, der Fixpunkt unseres Heils, das A und das O, Anfang und Ende. Ihm gebührt alle Ehre! Die ganze Predigt von Pastor Wegert ist im Arche-Predigtarchiv und in iTunes verfügbar. 

Im zweiten Teil des Gottesdienstes feierte die Arche das neue geistliche Leben in Jesus. Die „Täuflinge“ erzählten der Gemeinde von ihrer Begegnung mit Gott und wurden anschließend, als symbolisches Zeichen ihres Glaubens, von Andy Mertin im Taufbecken untergetaucht. Es war ein ganz besonderer Tag! 

Neu: Das Andachtsbuch von Wolfgang Wegert

Es ist so weit! Pünktlich zu Weihnachten erscheint das neue Andachtsbuch von Pastor Wolfgang Wegert. Ab sofort können Sie das Buch im Arche-Shop, per E-Mail (info@arche-gemeinde.de) oder telefonisch (040 / 54 70 50) bestellen.

„Leben aus Gottes Wort“ enthält für jeden Tag im Jahr einen Bibelvers, der auf Basis des biblischen Zusammenhangs ausgelegt und auf das praktische Leben angewendet wird. Die persönlichen Glaubenserfahrungen des langjährigen Pastors, Beispiele und Illustrationen machen die Andachten besonders nachvollziehbar und führen zur Erbauung, zur Ermahnung und zur Tröstung (1. Korinther 14,3). Darum kann die Devise dieses Buches durchaus lauten: Lehre ist Leben.

Eine persönliche Empfehlung von Pastor Christian Wegert:

Alles für Christus

Pastor Wolfgang Wegert in Glauchau

Am vergangenen Mittwoch veranstaltete die Arche „Evangelium für unser Land“ in der Sachsenlandhalle in Glauchau. Zwischen 250 und 300 Besucher nahmen an dem Gottesdienst teil und freuten sich, Pastor Wolfgang Wegert persönlich kennenzulernen. Für die musikalische Gestaltung sorgte eine kleine Gruppe des Arche-Chores.

Viele Menschen wurden durch die Predigt über Philipper 4,10-13 ermutigt, in der Pastor Wegert über die Zufriedenheit und Dankbarkeit im Evangelium sprach. Die Suche nach Erfüllung bestimmt das Leben unserer Gesellschaft. Dabei endet diese oft in Frustration und eine noch tiefere Leere und Sehnsucht breiten sich in den Herzen aus. Eine Sehnsucht, die allein in Jesus Christus gestillt werden kann.

In persönlichen Gesprächen wurde deutlich, dass viele Besucher durch die Arche ihre Erfüllung im Evangelium finden durften. Dabei gebrauchte Gott die Fernsehsendungen sowie das Buch von Wolfgang Wegert „Das Evangelium kennen und genießen“ auf wunderbare Weise. Immer wieder bedankten Menschen sich für die bibeltreuen, fundierten Predigten. Pastor Wegert und sein Team waren sehr von diesen Zeugnissen bewegt und der Gottesdienst in Glauchau wurde nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Arche zu einem großen Segen.

Männerbrunch in der Arche

Zurück in Hamburg sprach Wolfgang Wegert beim Arche-Männerbrunch über das bewegende Lebenszeugnis des Missionars Jim Elliot. Rund 90 Männer trafen sich zum gemeinsamen Frühstück im Arche-Café und erfuhren große Ermutigung durch den Vortrag.

Mit nur 29 Jahren wurde Elliot auf einer Missionsreise von Auca-Indianern getötet. Nach diesem tragischen Verlust veröffentlichte Elizabeth Elliot eine Biografie sowie Tagebucheinträge ihres Mannes, die bis heute Menschen auf der ganzen Welt ermutigen, treu für Jesus zu leben. Denn genau das war Jim Elliots Herzensanliegen: ein Leben der totalen Hingabe für das Evangelium. Sein Motto und ein bekanntes Zitat aus dem Buch „Im Schatten des Allmächtigen“ lautete:

Der ist kein Tor, der verliert, was er nicht behalten kann, aber gewinnt, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Jim Elliot war bereit, sein irdisches Leben für Jesus zu geben. Er wusste, dass der wahre Schatz nicht in der Welt lag, sondern in der Ewigkeit bei Gott. Seine Liebe zu seinem Retter war so groß, dass er bis in den Tod für ihn ging. Sind auch wir bereit, alles für Jesus zu geben?

Der Vortrag ist als Audio-Datei im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Ein Widerspruch mit Folgen

„Wer ist der Größte?“ Diese Frage beschäftigte die Jünger Jesu (Markus 9, 33 ff). Dabei interessierte sie weniger die Körpergröße als vielmehr die Größe des eigenen Ichs, die Sehnsucht nach Anerkennung. Werfen wir einen Blick auf die heutige Gesellschaft, müssen wir feststellen, dass sich in diesem Punkt nicht viel verändert hat. Das Streben nach Ansehen hat lediglich neue Formen angenommen. Vielleicht vergleichen wir nicht mehr unsere Hektar Land oder unsere Schafsherden, dafür dreht sich jedoch alles um Follower, Likes und Hashtags. 

Die sozialen Netzwerke treffen einen Nerv in unseren Herzen. Sie ermöglichen uns, das Leben genauso zu präsentieren, wie wir es wollen: glückliche Beziehungen, perfekte Kinder, traumhaftschöne Urlaubsreisen und ein tadelloses Aussehen. Natürlich würde niemand auf die Idee kommen, eine Fotosession zu initiieren, wenn alles drunter und drüber geht, die Kinder sich gegenseitig an den Haaren ziehen, ein Ehestreit ausbricht und die unbezahlten Rechnungen den Schreibtisch bedecken. Wir sehnen uns nach Bewunderung. Wir wollen die Größten sein. Es ist, als befänden wir uns auf dem größten Maskenball der Geschichte. 

Aber bei Jesus ist es ganz anders. Gottes Reich braucht keine stolzen, sondern demütige Menschen. Die Lehre der Bibel steht im Widerspruch zur Welt: „Wenn du der Erste sein willst, sei der Letzte.“ Der Ego-Trip ist die Verliererstraße. Stolz dreht sich nur um sich selbst. Wenn wir aber von uns wegschauen, auf Jesus, leben wir zielorientiert und kommen vorwärts. In Demut liegt die Kraft, mit der Gott arbeitet.  

Die aktuelle Predigt von Pastor Wolfgang Wegert aus der Markus-Serie ist jetzt im Arche-Predigtarchiv und auf iTunes verfügbar.  

Eine unsichtbare Realität

„Weiche von mir, Satan!“, sagte Jesus voller Ernst und sah dabei Seinen geliebten Jünger Petrus an. Ein verstörender Moment in der Bibel. Wie konnte Jesus Seinen Jünger mit „Satan“ ansprechen? Wenige Verse zuvor war alles harmonisch. Petrus erkannte auf wunderbare Weise Jesus‘ wahre Identität: Sohn des lebendigen Gottes (Matthäus 16,6). Die Freude war groß, doch dann begann Jesus das erste Mal deutlich von Seinem bevorstehenden Tod zu sprechen. Diese Ankündigung löste in Petrus etwas aus. Sein geliebter Herr sollte sterben? Das konnte und wollte er nicht akzeptieren. In seiner impulsiven Art nahm er Jesus beiseite und „fing an, ihm zu wehren“ (Markus 8,32). Aber Jesus war mit einem Auftrag auf diese Erde gekommen. Am Kreuz sollte Er „der Schlange den Kopf zertreten“ (1. Mose 3,15). Diese Mission galt es auszuführen. Und das wusste der Teufel. Er versuchte alles, um Jesus aufzuhalten. Dafür machte er auch vor dem engsten Jünger nicht Halt.

Petrus erkannte nicht, was gerade passierte. Seine Motivation war nicht, gemeinsame Sache mit dem Teufel zu machen. Stattdessen war es sein Anliegen, Jesus vor dem Kreuz zu bewahren. Er meinte es gut, aber er dachte menschlich. Ihm fehlte die göttliche Perspektive. Der Blick auf die unsichtbare Realität. 

Ebenso stehen auch wir immer wieder in Gefahr, menschlich zu denken. Oft neigen wir dazu, nur nach unserer eigenen Vernunft, unseren Gefühlen oder Vorstellungen zu handeln. Dabei vergessen wir, dass Gott ganz andere Gedanken, höhere Gedanken im Sinn haben könnte. Hinter allem, was Christen erleben, steckt auch ein unsichtbarer, geistlicher Kampf. Darum sollte unser tägliches Gebet sein, nicht menschlich, sondern göttlich zu denken.

Eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Predigt „Nicht menschlich, sondern göttlich denken“ von Pastor Wolfgang Wegert. Die Audio-Datei ist im Arche-Predigtarchiv verfügbar.

Wolfgang Wegert in Görlitz

Auch in der südöstlichsten Ecke von Deutschland hört und sieht man die Fernsehkanzel – und das sogar mit großer Begeisterung und Dankbarkeit. Das zeigte das TV-Zuschauertreffen in Görlitz am 21. September, zu dem rund 100 Besucher kamen. Viele dankten für die biblisch verankerten Predigten und bezeugten, dass sie ihnen in unsicherer Zeit Hilfe und Orientierung seien. Einige berichteten auch, wie sie durch die Arche-Predigten zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben.

Am darauffolgenden Sonntag fand in unserer assoziierten Gemeinde, der „Biblisch Reformierten Gemeinde Görlitz“, ein Gottesdienst statt. Die Freude über die enge Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Görlitz war und ist auf beiden Seiten groß. Uns einigt das große Anliegen, das „Evangelium der Gnade“ in Deutschland zu verbreiten, so wie es Wort für Wort in der Bibel steht.

Herzliche Einladung in die Biblisch Reformierte Gemeinde Görlitz!
Die Gottesdienste finden immer sonntags um 10.00 Uhr in den Räumen der „Lebensschule“ statt: Bautzener Straße 20, 02826 Görlitz.

Ein Bericht von Wolfgang Wegert.

Ist Jesus zu hart?

„Meine Tochter ist schlimm von einem Dämon besessen! Bitte befreie sie!“, flehte die Frau und warf sich vor Jesus auf den Boden. Sie war nicht die Erste, die mit ihrem Herzensanliegen zum Sohn Gottes kam. Aber sie war keine Jüdin, sondern Syrophönizierin.

Wie reagierte Jesus auf das Flehen der „Heidin“? Entgegen der liebevollen Worte, die er sonst für die verzweifelten Menschen fand, begegnete er der Frau in Markus 7, 27 sehr abweisend. Er verglich sie sogar mit einem Hund: „Lass zuvor die Kinder satt werden! Denn es ist nicht recht, dass man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden hinwirft!“

Jesus machte unmissverständlich klar: „Heilung gilt den Juden, nicht den Heiden. Nicht dir.“ Harte Worte. Der Sohn Gottes war die einzige Hoffnung dieser Frau und Er verwehrte ihr das Wunder. Doch es ist nicht das Ende der Geschichte.

Welche biblische Wahrheit verbirgt sich hinter der scheinbar hartherzigen Zurückweisung und was bedeutet diese für uns persönlich? Die aktuelle Predigt von Pastor Wolfgang Wegert ist jetzt als Podcast auf der Arche-Website oder in iTunes verfügbar.